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„Ein Stück Göttinger Geschichte“ Etwas mehr Grün und Sitzmöglichkeiten am Nabel

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Etwas mehr Grün und Sitzmöglichkeiten am Nabel

Die Mehrheit befragter Mitarbeiter anliegender Geschäfte ist sich einig: Die Bronze-Skulptur des Bremer Künstlers Bernd Altenstein soll wieder installiert werden.

Angestammter Standort: „Der Tanz“ soll wieder zurück.

© Hinzmann

Genervt sind die Mitarbeiter der umliegenden Geschäfte vor allem durch die neu gewonnene Freiheit der Anlieferer. So viele Autos und Lieferwagen wie momentan habe es vorher nicht gegeben, sagt Monika Bührmann von „Blume 2000“. Diese hätten in einer Fußgängerzone nichts verloren. Sie kann die ganze Diskussion nicht verstehen. Die Skulptur „Der Tanz“ habe ihr gut gefallen, und sie solle auch in Zukunft wieder dort stehen.

M. Bührmann

M. Bührmann

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Dass der Nabel als Treffpunkt auch überregionale Bedeutung hat, ist an den Nachfragen im Geschäft WMF Bestecke und Porzellan festzumachen. „Bei mir fragen die Leute schon, wo der Nabel hin ist,“ erzählt Laura Hieret. Meist seien dies Menschen von außerhalb, die den Platz als Treffpunkt gewählt hätten und sich nun auf Grund des Fehlens der Skulptur am falschen Ort wähnten. Ihre Kollegin ergänzt: „Der Nabel gehört dort hin.“

L. Hieret

L. Hieret

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Eine Mitarbeiterin der Buchhandlung Deuerlich findet den momentanen Anblick des Platzes unmittelbar vor ihrer Tür zu trist: „Ich könnte mir gut einen Baum auf dem Nabel vorstellen, eine grüne Oase, mit Sitzmöglichkeiten.“ Ihr fehle das Grün in der Weender Straße. Petra Hartmann von Bijou Brigitte kann dem nur zustimmen.

P. Hartmann

P. Hartmann

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Die neuen Bäume, die die Stadt in der Weender Straße bereits gepflanzt hat, fallen ihr erst auf, als sie aus dem Fenster blickt, um sich die aktuelle Situation noch einmal zu verdeutlichen. „Ein grüner Baum kann nicht schaden“, sagt sie. Auf jeden Fall solle dort wieder etwas auf den Platz: Sitzgelegenheiten, denn die gebe es in der Innenstadt zu wenig. „Im Schatten eine Pause machen zu können, hätte doch etwas“, merkt sie an.

Von Sebastian Wels

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Es ist ein ungewohnter Blick: freie Sicht auf der Weender Straße, der Nabel ohne Knoten – oder besser ohne Tanz-Trio. Seit Beginn der Kanal- und Pflasterarbeiten in Göttingens zentraler Einkaufsmeile im Mai ist die große Bronzeskulptur „Der Tanz“ von der Kreuzung zur Prinzen- und Theaterstraße verschwunden.

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