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„Ein großer Gewinn für die Menschen“

Konzept kommt an „Ein großer Gewinn für die Menschen“

Seit gut einem Jahr hat die Gemeinde Friedland ihre erste Gemeindeschwester. Seit 1. Oktober hat sie die zweite. Und gesucht wird schon eine dritte. Das Konzept Gemeindeschwester ist gut angenommen worden in den 14 Ortschaften, deshalb werde es ausgebaut, sagt Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD). 

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Gemeindeschwester: Kerstin Elix.

Quelle: EF

Friedland. Und es soll künftig noch mehr mit dem Mehrgenerationenhaus (MGH) in Groß Schneen verknüpft werden. Deshalb hat die Gemeinde jetzt zusätzlich Kerstin Elix (45) angestellt. Sie ist künftig jeden Mittwoch im MGH ansprechbar.

Dorit Rode war die erste. Sie gehört den Maltesern an, begann im Sommer 2011 ihren Dienst und sagt in einer Rückschau auf die ersten zwölf Monate: „Die Gemeinde-Malteserschwester ist ein großer Gewinn für die Menschen in Friedland“. Rode ist über die Dörfer gezogen, hat vor allem die Älteren aufgesucht und Hilfe angeboten oder vermittelt. Wenn es etwa um Pflege geht, um Hilfe im Haushalt oder beim Einkaufen, gibt Rode Rat und vermittelt fachkundige Helfer. „Es melden sich meist die Kinder bei mir“, sagt Rode, „wenn sie merken, dass ihre Eltern nicht mehr können wie sie wollen.“ Ohne fremde Hilfe wird ihr Tagesablauf erschwerlich. Weil sie aber gern selbstständig bleiben und nicht in ein Seniorenheim wollen, wird vermittelt.

So beim Ehepaar Elend in Klein Schneen. Beim Gespräch über den Gartenzaun hat die Malteserschwester Helmut Elend kennengelernt. Seine Frau Irma ist nach einer Knie-Operation nicht mehr auf die Beine gekommen und auf einen Rollstuhl angewiesen. Erst durch die Hilfe der Malteserschwester gelang es, die Leistungen des Pflegedienstes zu beantragen und von der Pflegekasse übernehmen zu lassen. Jetzt wird sogar eine Renovierung samt rollstuhlgerechtem Fußbodenbelag mit Hilfe der Schwester geplant.

Freude am Helfen hat auch Kerstin Elix. Sie war Hilfsmittelberaterin eines Sanitärhauses. In dem von der Gemeinde getragenen und durch Spenden vorerst finanzierten neuen Job kommt ihr das zugute. Auch sie wird vermitteln, konzentriert sich dabei aber zunächst auf Groß Schneen und die Angebote im Mehrgenerationenhaus. Unter Telefon 01 51 / 46 76 41 03 sowie mittwochs von 12 bis 13 Uhr ist sie im MGH erreichbar.

Die Arbeit der Helferinnen wird in Zeiten des demografischen Wandels nicht abreißen, zumal sie alle jeweils nur Teilzeit arbeiten. Eine dritte Schwester wird bereits gesucht. Nicht als Konkurrenz, betont Friedrichs, sondern in Ergänzung zum Angebot, das Elix und Rode bereits bieten.

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