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Eine Million Euro für Schulen, Hort und Halle

Finanzausschuss Eine Million Euro für Schulen, Hort und Halle

Mehr als eine Millionen Euro will die Gemeinde Rosdorf noch in diesem Jahr für verschiedene Projekte ausgeben. Knapp 850000 Euro sollen aus dem Konjunkturpaket II fließen. 200000 Euro müsste die Gemeinde zuschießen. Mit dem Geld sollen, wie im Finanzausschuss deutlich wurde, Turnhalle und Heinrich-Grupe-Schule saniert und ein neuer Hort gebaut werden.

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Möglicher Standort für einen neuen, 150000 Euro teuren Hort: die Grundschule in Dramfeld.

Quelle: Swen Pförtner

Den größten Block macht dabei die angestrebte Sanierung der Turnhalle der Anne-Frank-Schule aus (Tageblatt berichtete). Hier rechnet die Verwaltung mit Gesamtkosten von 500000 Euro. 400000 Euro sollen aus dem Konjunkturpaket II kommen.

Zweiter großer Posten ist die Sanierung der Heinrich-Grupe-Schule. Hier schlägt allein die Erneuerung der Fenster mit 330000 Euro zu Buche. 278000 Euro sollen für diese Maßnahme aus dem Konjunkturpaket II fließen. Aus dem Fördertopf Schulinfrastruktur erwartet die Verwaltung weitere Mittel in Höhe von 42000 Euro für die Sanierung der Grundschul-Heizung (Gesamtkosten: 47000 Euro). Zudem gehen insgesamt 14300 Euro für die Medienausstattung an beide Rosdorfer Grundschulen.

Ungeklärte Fragen

Dritter und letzter großer Ausgabenblock ist die Errichtung eines neuen Horts. Dass dieser für rund 150000 Euro (Zuschuss: knapp 110000 Euro) gebaut werden soll, ist klar. Nur wo, darauf konnten sich die Mitglieder des Finanzausschusses noch nicht einigen.

Die CDU um Fraktionschef Jörg Winter favorisiert als Standort die Grundschule Dramfeld. Die alte Schule in Obernjesa komme nicht in Betracht, so Winter, weil es dort zu viele ungeklärte Fragen gebe. „Was machen wir zum Beispiel mit dem linken Teil des Gebäudes“, fragte er. Da sei Dramfeld doch die sinnvollere Lösung, mit „Beschulung und Betreuung an einem Ort“.

Er sei, was diese Frage betreffe, „emotionslos“, entgegnete SPD-Fraktionsvorsitzender Jörg Kunkel. Die Standortsuche für einen neuen Hort sei eine reine „Sachentscheidung“. Zuvor müsse aber geklärt werden, was mit der alten Schule in Obernjesa geschehen solle. Und Peter Reindler (SPD) ergänzte, dass man die Hort-Frage in der Fraktion noch nicht abschließend diskutiert habe.

Johannes Siemes (CDU) konnte das nicht recht nachvollziehen. Ein neuer Hort in Obernjesa ziehe einen „erheblichen Tourismus der Kinder“ nach sich, gab er zu bedenken. Das sei eine „gefährliche Kiste“. Daher müsse man den Hort in Dramfeld bauen. Selbst Friedrich Brandt von Lindau (SPD) pflichtete Siemes bei: „Ein Hort an der Schule ist sinnvoller.“

Winter konnte es sich da nicht verkneifen, von einer „Patt-Situation“ in der SPD-Fraktion zu sprechen. Kunkel aber versicherte ihm, im Rat am 27. April eine geschlossene Meinung zu vertreten.

                                                                                                                    Von Andreas Fuhrmann

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