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Einigung über Zukunftskonzept bei Bosch

Standort Göttingen Einigung über Zukunftskonzept bei Bosch

Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter der Robert Bosch GmbH haben sich auf ein „wirtschaftlich tragfähiges Zukunftskonzept“ für den Bosch-Standort Göttingen verständigt. Mitarbeiter, die in der IG Metall organisiert sind, werden ab dem 4. Oktober über die Ergebnisse der Verhandlungen informiert.

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Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „In den Verhandlungen mit der Bosch-Seite haben wir nun einen Verhandlungsstand erreicht, der es uns erlaubt, unseren IG-Metall-Mitgliedern umfassend einen Überblick über einen möglichen Abschluss der Verhandlungen zu geben. Das werden wir ab Mittwoch in Kleingruppen tun“, bestätigte IG-Metall-Verhandlungsführer Manfred Zaffke am 2. Oktober auf Tageblatt-Nachfrage. Laut einem dieser Zeitung vorliegenden Informationsschreiben der Verhandlungskommission werden die Verhandlungsergebnisse zunächst den entsprechenden Gremien und danach den Mitgliedern vorgestellt. Ausgehandelt wurden demnach ein Tarifvertrag sowie mögliche Regelungen zu einem Sozialplan, einem Interessenausgleich, einem Freiwilligenprogramm und einer Transfergesellschaft.

Neue Investitionen?

In der zweiten Oktoberhälfte könnte seitens der IG Metall eine Mitgliederversammlung folgen, bei der über den Verhandlungsstand abgestimmt werden dürfte. Sofern die Mehrheit der Mitglieder es abnickt, wird das Verhandlungsergebnis zur Zustimmung an den IG-Metall-Vorstand weitergeleitet, erklärt Zaffke weiter. Nach Ablauf einer mit Bosch vereinbarten Erklärungsfrist könnten die vorliegenden Verträge dann frühestens Mitte November unterzeichnet werden. Dieses Verfahren sei so mit Bosch abgestimmt. Auch das Unternehmen selbst bestätigte die vorläufige Einigung mit der Arbeitnehmerseite, wollte sich aber ebenso wie der IG-Metall-Bevollmächtigte noch nicht zu den Inhalten äußern.

Bosch will bestimmte Unternehmensbereiche ins Ausland verlagern und am Standort Göttingen Kosten senken sowie bis 2020 voraussichtlich bis zu 260 Stellen abbauen (Tageblatt berichtete). Wie aus dem Umfeld des Konzerns zu erfahren war, könnte auf Basis des neuen Zukunftskonzeptes dennoch in den Standort Göttingen investiert werden, um ihn wettbewerbsfähig zu halten. Dies wiederum könnte mit einer Neuausrichtung des Portfolios einhergehen.

Von Markus Riese

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