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Elf-Punkte-Plan für Weender Freibad in Göttingen

Ortsrat Weende einstimmig für Eckpunkte zum Freibad-Umbau Elf-Punkte-Plan für Weender Freibad in Göttingen

Kurz vor der Oberbürgermeisterwahl zeichnen sich in der Diskussion um die umstrittene Neugestaltung des Weender Freibads neue Perspektiven ab. Der Ortsrat Weende hat einstimmig einen interfraktionellen Antrag mit elf Eckpunkten verabschiedet, der die Forderungen des Fördervereins Freibad Weende aufgreift. Dessen Mitglieder applaudierten. Vereinssprecher Eberhard Gramsch bedankte sich.

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Quelle: Heller

Göttingen. So bekennen sich nun alle Parteien einschließlich SPD und Grüne zum Erhalt des Zehn-Meter-Sprungturms.

Befriedigt nimmt der Verein zudem zur Kenntnis, dass der Ortsrat im Süden des Geländes nur eine dem Freibad angepasste Bebauung zulassen will. Der Verkauf dieser Fläche soll einen Teil der Kosten für die Neugestaltung von insgesamt zwei Millionen Euro abdecken. Den Großteil des benötigten Geldes müsse die Stadt tragen, heißt es im Elf-Punkte-Plan.

Die laufenden Betriebskosten dürfen demnach 100 000 Euro im Jahr nicht übersteigen. Das lasse sich nur durch eine Mitarbeit des Fördervereins erreichen. Die Gesamtwasserfläche wird nach Vorstellungen des Ortsrates auf 1200 Quadratmeter verkleinert.

Große Rutsche soll bleiben

Die große Rutsche mit dem Auslaufbecken soll ebenso erhalten bleiben wie die warmen Duschen und die geschlossenen Umkleidemöglichkeiten.Eine Umwandlung in ein Naturschwimmbad ist vorgesehen, wenn die Betriebskosten dadurch niedriger ausfallen als bei einem konventionellen Bad.

Neu ist ein Prüfauftrag an die Verwaltung bezüglich des Baus eines Blockheizkraftwerkes. Es könnte, führte Ortsratsmitglied Hans Otto Arnold (CDU) aus, auch die benachbarten Schulen, Sportanlagen und Wohnhäuser mit Warmwasser versorgen. SPD-Franktionschef Franc Pfahl zeigte sich „froh“ über den erreichten Konsens.

Bei der Mitgliederversammlung des Fördervereins hatten sich zuvor alle fünf Oberbürgermeister-Kandidaten vor 122 Weendern eindeutig für den Erhalt des Bades ausgesprochen. Der Verein wertet dies als „sichere Zusage“, die nicht nur vor der Wahl gelte. Der Sportausschuss des Stadtrates befasst sich am Dienstag, 18. März, ab 16.15 Uhr in der Sparkassen-Arena auf dem Schützenplatz mit einem „Ausbau- und Finanzierungskonzept“ für das Bad.

Von Michael Caspar

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