Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Emotionale Debatte um Sprungturm im Weender Freibad

Konzept-Suche abgelehnt Emotionale Debatte um Sprungturm im Weender Freibad

Das neue Konzept der städtischen Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) für das Weender Freibad ohne Sprungturm stößt bei vielen Weendern noch auf Unmut. Ein CDU-Dringlichkeitsantrag im Ortsrat, noch weiter über fein Konzept zu reden, wurde von der rot-grünen Mehrheit abgelehnt.

Voriger Artikel
„Movements of Migration“: Drei Göttinger Migranten berichten
Nächster Artikel
Göttinger nutzen Angebote am bundesweiten Astronomietag

Stößt bei vielen Weendern noch auf Unmut: Das neue Konzept für das Weender Freibad ohne Sprungturm.

Quelle: Archiv

Weende. Die Debatte im überfüllten Thiehaus – viele Besucher nahmen es auf sich, stundenlang zu stehen – entzündete sich insbesondere am Zehn-Meter-Turm. Der Turm sei die Attraktion des Bades, sagte Hans Otto Arnold (CDU). Er bilde den Anreiz für viele Kinder, überhaupt erst schwimmen zu lernen.

Mit dem Antrag solle noch einmal Zeit gewonnen werden. Alle seien sich einig, dass es im Bad auf Dauer weitergehe, so Ortsbürgermeister Hans-Albert Ludolph (SPD) . Man könne aber nicht unrealistische Dinge fordern. Die Stadt komme vom Zukunftsvertrag nicht runter, so Rainer Kallmann (SPD). Freiwillige Leistungen seien begrenzt, den guten Gedanken Stadtentwicklung müsse man aber ausreizen.

GoeSF-Geschäftsführer Alexander Frey kritisierte unredliche Behauptungen, die Ängste schürten. Die zentrale Botschaft sei, die Freibadfläche bleibe für Erholung, Sport, Freizeit und Schwimmen erhalten. Über Details könne man reden. Es gehe darum, eine „eierlegende Wollmilchsau“ zu produzieren.

Der Auftrag der Politik an die GoeSF habe gelautet, „schließt das Bad, aber seht zu, dass man dort noch schwimmen kann“, beklagte sich Frey. Der Dampfer sei mit freiwilligen Leistungen überladen, Göttingen an Grenzen gestoßen. „Das muss Konsequenzen geben.“

Ein Teil des Geländes soll verkauft werden, um Sanierung und Umbau für 1,5 Millionen Euro finanzieren zu können. Vorgesehen sind jetzt 33-Meter-Bahnen, allerdings unbeheizt und ohne Sprungmöglichkeit, sowie Sandstrände und vielfältige Spielmöglichkeiten. Der Sportausschuss des Stadtrates billigte das Konzept bereits.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ohne Sprungturm

Irgendwann bietet eine 83-jährige Weenderin an, mit dem Putzlappen ins Freibad zu kommen, wenn es denn der Erhaltung der Einrichtung dient. Dafür erhält sie den Applaus der rund 60 Zuhörer im Sportausschuss des Stadtrates, die sich für ihr Weender Freibad einsetzen. Zu diesem Zeitpunkt ist die Diskussion um die Zukunft der Einrichtung schon wieder einigermaßen verfahren.

mehr
Anzeigenspezial
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt