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Empfang mit Einhorn und jüngster Hardegserin

Erstes Kind im neuen Jahr Empfang mit Einhorn und jüngster Hardegserin

Das „Glück“ – lateinisch „felicitas“ - ist nach Hardegsen gekommen: „Felicitas“ Eva heißt das erstgeborene Kind des neuen Jahres aus der Stadt Hardegsen.

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Freuen sich gemeinsam: Hardegsens Bürgermeister Sjuts mit Laetitia, Thomas, Felicitas und Edith Eva (v.l.).

Quelle: Heller

Die kleine Felicitas aus Hevensen ist das erste Kind, das in diesem Jahr im Stadtgebiet geboren wurde. Am 3. Januar hat sie Geburtstag. Mit ihren Eltern Edith und Thomas Eva sowie Schwester Laetitia wurde sie beim Neujahrsempfang der Stadt Hardegsen im gut gefüllten Muthaussaal ins neue Jahr begrüßt. In Zeiten des demografischen Wandels setzt die kleine Mitbürgerin ein wichtiges Zeichen. Denn auch in Hardegsen sinken die Einwohnerzahlen. Mit 8222 Personen zum Jahresende 2009 musste die Stadt in jenem Jahr einen Bevölkerungsrückgang von 71 Personen verzeichnen. „Alarmierend“, nannte Bürgermeister Dieter Sjuts auch die Zahlen für den Landkreis Northeim. Während der Landkreis vor zehn Jahren noch eine Einwohnerzahl von 151 485 Personen vorweisen konnte, „dürfte er inzwischen die 140 000-Grenze unterschritten haben.“

Zu den Themen „Einhorn und Phantasie“ hatte der Bürgermeister mystische Wesen vom Theater der Nacht in Northeim eingeladen. Vom „letzten Einhorn“ sangen Lesley-Ann Bradshaw und Carolin Jeske. Für eine bessere Zukunft bemüht sich laut Sjuts die Stadt Hardegsen um ein Leitbild. Mit der Umsetzung des Themas Stadtsanierung sei bereits begonnen worden. Der Bürgermeister machte sich stark für Sanierungsmaßnahmen im Rahmen des städtebaulichen Denkmalschutzes. Mit öffentlicher Förderung müsse die Stadt für die Zukunft Wohnmöglichkeiten gestalten, die das Leben im Altstadtbereich lebenswerter machten. Mit Vehemenz warb der Bürgermeister außerdem für das heimische Trinkwasser: Für nur 2,59 Euro pro Kubikmeter sei es billiger als jedes Trinkwasser, was man im Laden kaufen könne und das nach Gesamtinvestitionen von rund 5,7 Millionen Euro für die Modernisierung der Trinkwasserversorgung. Das Wasser, was man im Laden kaufe, koste mindestens 100 Euro pro Kubikmeter.

Die Zukunft der Schwesternstation und die Besetzung der Pfarrstelle nannte Erhard Knoke im Grußwort vom Kirchenvorstand (KV) als dessen vordringliche Themen. Gerne würde der KV mit Pastor Bernd Ranke weiter arbeiten. Aus Stolberg, früher Partnerstadt, jetzt Partner-Ortschaft in der Gemeinde Südharz, ist wie jedes Jahr eine Delegation zum Neujahrsempfang nach Hardegsen gekommen.

Von Ute Lawrenz

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