Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Endlich Eselnachwuchs im Wildpark Hardegsen

Fohlen "Tobi" Endlich Eselnachwuchs im Wildpark Hardegsen

In der Stadt der Esel gibt es Eselnachwuchs. Am 21. März ist Tobi geboren und sieht aus wie ein kleiner Bilderbuchesel. Wildparkbetreuer Wolfgang Schlemme ist begeistert. „Er war von Anfang an sehr stark“, beschreibt er den kleinen Neuling im Wildpark. Die Geburt sei wunderbar abgelaufen.

Voriger Artikel
Neue Flieger warten auf ersten Einsatz
Nächster Artikel
Laienspieler Reyershausen proben für Premiere am Freitag, 5. April

Premiere in der Sonne: In der Obhut seiner Mutter Maria erkundet der kleine Tobi zum ersten Mal das Außengehege.

Quelle: Hinzmann

Hardegsen. Als der Parkwärter morgens um 7 Uhr in den Stall kam, sei der Kleine gerade aufgestanden. Zwei Stunden waren seit der Geburt vergangen, schätzt Schlemme. Und gestern durfte Tobi zum ersten Mal nach draußen.

Fünf Jahre habe es gedauert,  bis es bei den Eseln wieder einmal funkte, erzählt Schlemme. Denn Eselstute Henriette und Hengst Harry mochten sich nicht. Und dann sei bei Eseln nichts zu machen. Auch eine künstliche Befruchtung sei bei Eseln kompliziert und kostspielig. Mit einer vierstelligen Summe müsse man rechnen.

Schlemme wälzte Fachliteratur und fuhr ins Eselsdorf Nessendorf in Schleswig-Holstein. Mit allen Informationen, die er bekam, entschied er: Eine andere Paarung muss her. In Peine wurde er fündig und kaufte die Eselin „Maria 43“ mit Hengstfohlen und Wallach. Nach einer Woche im Wildpark war die Stute rossig. Hengst Harry kam endlich wieder zum Zug und durfte nun auch Henriette decken. Nach diesem „Dienst“ wurden er und der Zuwachs-Wallach verkauft.

Der kleine Esel Toby hat im Wildpark Hardegsen zum ersten Mal mit seiner Mutter den Stall verlassen. © Hinzmann

Zur Bildergalerie

Fast 13 Monate war Maria tragend. Nun wartet Schlemme noch auf Henriette. „Sie zögert es hinaus, bis es tatsächlich Frühling wird“, glaubt er. Bei den ehemaligen Wüstentieren sei die Tragzeit variabel: Zwischen elf und 14 Monaten könne es dauern, bis der Nachwuchs das Licht der Welt erblicke.

Bei den Besuchern im Tierpark wirbt Schlemme für Verständnis, dass sie Fohlen Tobi nicht immer antreffen. Als wärmeliebende Wüstentiere könnten Esel keinen scharfen Wind vertragen. So darf Tobi noch viel Zeit im schützenden Stall verbringen. Was die Tiere auch nicht gut vertragen, sind Leckereien. Schweren Durchfall hätten die tragenden Stuten bekommen, weil die Besucher ihnen zu viel zugesteckt hätten. Nicht verboten seien hingegen Streicheleinheiten.

Von Ute Lawrenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Kinderstube

Kinderstube im Wildpark Hardegsen: 16 Frischlinge sind im Laufe der vergangenen Woche fast auf einen Schlag zur Welt gekommen. Zehnlinge hat die Leitbache bekommen, jeweils Drillinge brachten ihre Tochter und eine zweite junge Bache zur Welt. Die letzten drei sind am Sonntag geboren.

mehr
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt