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Energiekosten des Landkreises sinken

Energiebericht 2007 bis 2011 Energiekosten des Landkreises sinken

Der Landkreis hat den CO2-Ausstoß für kreiseigene Gebäude im Vergleich zu 1990 um fast die Hälfte reduziert - von 7700 Tonnen auf weniger als 4400 Tonnen pro Jahr. 

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Energiekostenentwicklung im Lankreis; Quelle Landkreis Göttingen

Quelle: Grafik:PTO

Göttingen. Das geht aus dem Energiebericht der Kreisverwaltung für die Jahre 2007 bis 2011 hervor. Der Anteil erneuerbarer Energien steigt, und der Wärmebedarf sinkt insbesondere nach Investitionen in Heizung und Dämmung in den Jahren 2009 bis 2011 über das Konjunkturpaket des Bundes. 

Die Investitionen von insgesamt 10,9 Millionen Euro seit 2008 (davon 7,8 Millionen Euro aus dem Konjunkturprogramm und 3,1 Millionen Euro aus dem Kreishaushalt) haben sich aus Sicht der Kreisverwaltung bezahlt gemacht. Im Vergleich zu 2008 spare der Landkreis durch energetische Sanierung 300 000 Euro jährlich beim Energieverbrauch. Investitionen in energetische Sanierung zahlten sich doppelt aus, so Landrat Bernhard Reuter (SPD). Einerseits spare der Landkreis bares Geld, andererseits setze sich der Landkreis damit für den Klimaschutz ein. Allein die Sanierung der Kreishausfassade und der Fenster habe den Wärmeverbrauch um 16 Prozent sinken lassen. Die Sanierung einer Fassadenseite steht noch aus. Dafür hat der Kreis bislang rund 1,33 Millionen Euro investiert. Im nächsten Jahr will die Verwaltung die Sanierung abschließen und noch einmal 310 000 Euro investieren.

Weitere Maßnahmen, die zu einer Senkung des Energieverbrauches geführt haben, wurden insbesondere an Berufsschulgebäuden vorgenommen. So ging nach Sanierung der Werra-Realschule in Münden 2010 der Energieverbrauch dort um 25 Prozent zurück. Kesseltausch und Gebäudeautomation an der BBS Duderstadt 2010 führten zu einem Verbrauchsrückgang von 19 Prozent, eine Beleuchtungssanierung 2010 an der BBS II Göttingen zu einem Rückgang von elf Prozent. Nach Fenster- und Dachsanierung am Grotefend-Gymnasium in Münden 2009 sank der Verwaltung zufolge der Verbrauch um 20 Prozent.

2010 beschloss der Kreistag, dass im Landkreis bis 2040 soviel Energie erzeugt werden soll wie verbraucht wird, möglichst zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien. Bis 2020 soll der Landkreis für seine Gebäude den Wärmebezug zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewährleisten. Der Stromverbrauch bleibt trotz effizienter Beleuchtung in den vergangenen Jahren konstant. Die Zahl von Computern und Netzwerken in der Verwaltung steigt. Der Kostenrückgang resultiert aus günstigeren Strompreisen 2011.

13 Prozent
Im Energiebericht sind detaillierte Kennwerte aller kreiseigenen Gebäude mit zusammen 234 609 Quadratmetern aufgeschlüsselt. Der Wärmebedarf wird derzeit zu 13 Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt. Darunter fallen Fernwärme, Holzeinsatz und hocheffiziente Blockheizkraftwerke.
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