Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Entscheidung vertagt

Baugebiet Zimmermannstraße Entscheidung vertagt

Keine Entscheidung im Streit um das geplante Neubaugebiet an der Zimmermannstraße: Der Bauausschuss des Rates hat das Thema in seiner Sitzung am Donnerstag nicht behandelt. Die Verwaltung hatte den Punkt kurzfristig von der Tagesordnung genommen.

Voriger Artikel
Kreis Göttingen will mit Luft Methan in Mülldeponie reduzieren
Nächster Artikel
„Das Gänsehautliesel kehrt zurück“

Entscheidung über Baugebiet Zimmermannstraße vertagt

Quelle: r

Göttingen/Weende. Der Erste Stadtrat Hans-Peter Suermann begründete das in Vertretung für Stadtbaurat Thomas Dienberg mit den laufenden Verkaufsverhandlungen über ein Grundstück, das die Stadt von einer Erbengemeinschaft ankaufen will. Durch die Diskussion und eine mögliche Entscheidung im Ausschuss sollte kein „falsches Zeichen“ gegeben werden. Dienberg hatte die Verhandlungen gegenüber dem Tageblatt als „nicht einfach“ bezeichnet. Weit auseinander lägen die Preisvorstellungen.

Bis zu 80 statt nur 50 neue Wohnungen

Mit der im Landschaftsschutzgebiet liegenden Fläche soll ein Neubaugebiet um 4000 Quadratmeter erweitert werden. Künftig sollen dann statt ursprünglich 50 neue Wohnungen 70 bis 80 entstehen können.

Strittig ist nicht nur der Kaufpreis für die Erweiterungsfläche. Auch die Herausnahme aus dem Landschaftsschutz und vor allem die spätere Vergabe hatt ein der Vergangenheit zu einem Teils heftigen Streit geführt. Vor allem der Geschäftsführer der Cubus Immobilien GmbH, Klaus Schneider, fühlt sich von Dienberg übergangen. Dienberg hatte sich frühzeitig festgelegt, dass die drei Göttinger Gesellschaften der „gemeinnützige Wohnungswirtschaft“ – Volksheimstätte, Städtische Wohnungsbau und Wohnungsgenossenschaft – dort zum Zuge kommen sollen. „Konkrete Verhandlungen“ zwischen den drei Gesellschaften und Verwaltung und ohne Schneider sind für den 19. Dezember geplant.

Keine „vertrauensbildenden Maßnahmen“

Harald Wiedemann (Grüne) kritisierte, dass die Verwaltung in der öffentlich geführten Diskussion um das Erweiterungsgrundstück und die für die Ausweisung zum Baugebiet nötige Änderung des Flächennutzungsplanes nicht darlegt, „wie wertvoll das Gelände ist“ und „wie groß die dafür benötigten Ausgleichsmaßnahmen“ sind. Das Fehlen dieser Informationen seien keine „vertrauensbildenden Maßnahmen“, sagte Wiedemann. In einer Stellungnahme hatte die Naturschutzbeauftragte der Stadt, Britta Walbrun, die ökologische Qualität und die Bedeutung der Fläche für das Stadtklima angeführt.

Von Michael Brakemeier

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Die Bilder der Woche vom 2. bis 8. Dezember
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt