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Entschuldigung gefordert

Linke gegen Welskop Entschuldigung gefordert

Civar Akad, Ratsherr der Linken im Rat der Stadt, hat den CDU-Abgeordneten Holger Welskop aufgefordert, sich für seine „Beleidigung“ im Zuge der Diskussion um anonymisierte Bewerbungen öffentlich zu entschuldigen. Welskop hatte gemeinsam mit Fraktionskollegen Hans-Henning Eilert die jüngste Ratssitzung demonstrativ verlassen, als Akad einen Antrag zu dem Bewerbungsverfahren einbrachte.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen . Akad verwies in seinem Redebeitrag auf „rassistische und diskriminierende Vorurteile“, denen Bewerbern ohne „deutsch klingenden Namen“ oder die nicht dem „Klischee des typisch Deutschen“ entsprechen, immer wieder begegneten. „Eine anonymisierte Bewerbung bei der Stadtverwaltung mit solcher Begründung zu befürworten, finde ich unverschämt und fast schon krankhaft“, hatte Welskop später gegenüber dem Tageblatt erklärt und damit sein Verlassen der Sitzung begründet.

H. Welskop

H. Welskop

Die Ratsfraktion der Linken prüfe derzeit, ob mit der Äußerung Welskops der Tatbestand der Beleidigung erfüllt sei. Sie behalte sich rechtliche Schritte vor, heißt es in einer Mitteilung. Die Debatte um den Antrag habe bewiesen, sagt Akad, dass er den Kern getroffen habe. Der Antrag wurde in den Personalausschuss überwiesen.

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