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Eon Mitte demontiert Hochspannungsleitungen bei Grone

Masten fallen Eon Mitte demontiert Hochspannungsleitungen bei Grone

Ein dumpfer Knall, dann vibrierte der Boden und  eine Staubwolke zieht über den Acker. Wie in Zeitlupe fiel das 20 Meter lange Stahlgerippe um. 53 Jahre lange hatte es Wind und Wetter getrotzt und dabei wacker etliche dicke Kabel gehalten. Stromkabel, die inzwischen unter der Erde liegen.

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„Mast fällt“: Nach einem Stoß mit dem Mini-Kran kippt der 20 Meter lange Strommast zwischen Grone und Rosdorf ganz langsam um.

Quelle: Hinzmann

Grone. Jetzt sind die zehn Doppelmasten zwischen dem Leineberg und einem Umspannwerk südwestlich der Justiz-Vollzugsanstalt (JVA) überflüssig.

Seit Beginn der Woche lässt der Stromkonzern die grau-grünen Masten abbauen. Im Bereich der Leineberger Schrebergärten wurden sie Stück für Stück mit einem Kran abgebaut. Die anderen werden am Fuß mit einem Schweißbrenner durchtrennt und dann einfach umgestoßen.

Es war die letzte überirdische Freileitung auf Stadtgebiet, durch die die Eon Mitte (früher EAM) Strom mit Hochspannung (110 000 Volt / 110 kV) und mit Mittelspannung (20 kV) schickte. Ihr Hochspannungsnetz auf Stadtgebiet ist insgesamt 19 Kilometer lang. Weitere 110-kV-Freileitungen gibt es zwar noch im Groner Industriegebiet, sie gehören aber der eigenständigen Firma Eon Netz. 

Eon demontiert Hochspannungsleitungen bei Grone. Dafür mussten 53 Jahre alte Strommasten fallen. © Hinzmann

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Die jetzt vergrabenen Kabel südlich Grones verbinden die Umspannwerke an der Kasseler Landstraße und an der Autobahn südwestlich der JVA. Die Freileitung musste verschwinden, weil sie auch über den Siekanger führte. Dort hat die Stadt Göttingen inzwischen ihr drittes Logistik-Zentrum (GVZ 3) ausgewiesen und erschlossen.

Unter den Leitungen „kann man keine großen Hallen bauen“, erklärt Projektleiter Thomas Schnute von der Eon Mitte. Rund 2,2 Millionen Euro habe das Unternehmen gemeinsam mit der Göttinger Gesellschaft für Wirtschaftsförderung  und Stadtentwicklung (GWG) investiert, um das Stromnetz in diesem Bereich „zu modernisieren“ und die Stadt zugleich „sicher mit Strom zu versorgen“.  

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