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Suppe für alle am Sonnabend

Tageblatt Weihnachtshilfe Suppe für alle am Sonnabend

Suppe löffeln und damit Gutes für bedürftige Göttinger tun: Am Sonnabend, 4. November, startet die Aktion „Keiner soll einsam sein“ auf dem Göttinger Marktplatz.

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Am Sonnabend gibt es wieder Erbsensuppe auf dem Göttinger Marktplatz.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Am Sonnabend gibt es Erbsensuppe für den guten Zweck: Dann wird im Namen der Tageblatt-Weihnachtshilfe „Keiner soll einsam sein” vor dem Alten Rathaus wieder Heißes von Prominenten eingeschenkt.

Seit mehr als 40 Jahren gibt es die Benefiz-Aktion vom Tageblatt. Mit dem Erbsensuppen-Ausschank und weiteren Aktionen wird Geld für Göttinger, die in Not geraten sind, gesammelt. Diesen Menschen bieten soziale Einrichtungen in der Region Hilfe. Zugunsten dieser Anlaufstellen in Krisenzeiten sammelt „Keiner soll einsam sein“ Spenden.

Am Sonnabend, 4. November, wird zum Auftakt in Göttingen Erbsensuppe erstmals aus den großen Kesseln des Studentenwerks ausgeschenkt. 24 Prominente – unter anderem der Grünen-Politiker Jürgen Trittin und Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel – schwingen dann von 10 bis 13 Uhr die Kelle und teilen Suppe am Markt aus.

Erstmals wurde in diesem Jahr eine Suppenaktion in Duderstadt organisiert. Dort sind bereits am vergangenen Wochenende 400 Portionen Suppe für den guten Zweck über den Tresen gegangen. „Das war ein toller Auftakt für die Aktion”, sagt Wolfgang Stoffel, Vorsitzender des Keiner-soll-einsam-sein-Vereins. „Die Duderstädter sind mit sehr viel Elan an die Sache heran gegangen, die enge und reibungslose Zusammenarbeit von den Hilfsdiensten und anderen Akteuren war bewundernswert”, sagt Stoffel. In Duderstadt hat das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Suppe gekocht, in Göttingen wird es erstmals das Studentenwerk sein. Der Chef des Studentenwerks, Jörg Magull, steht am Sonnabend ebenfalls auf dem Markt und schenkt die Suppe aus. „Zusammen mit unserer Küchenmannschaft unterstütze ich die Aktion „Keiner soll einsam sein“ sehr gerne und freue mich darauf, mit unserem Erbseneintopf die Göttinger Bürger zu erfreuen. Ich erhoffe mir eine rege Teilnahme an der Aktion und bin gespannt, wie der Erbseneintopf ankommt,“ so Magull, der auch Chef der Mensen der Universität ist.

Im vergangenen Jahr sind bei der Hilfsaktion des Tageblatts exakt 80 775,15 Euro zusammengekommen. „Wir haben uns über die vielen Kleinspender ebenso gefreut wie über das große Engagement der Sponsoren. Auch die Benefizveranstaltungen haben ihren Anteil zum Erfolg unserer Weihnachtsaktion beigetragen“, sagt der Geschäftsführer des Göttinger Tageblatts Uwe Graells. Die Veranstaltungen für „Keiner soll einsam sein” seien aus dem vorweihnachtlichen Göttingen nicht mehr wegzudenken.

Stoffel hofft für den Sonnabend auf trockenes und kaltes Wetter. Das steigert den Suppen-Appetit. Er freut sich sowohl auf die vielen Stammkunden, die oft schon morgens ihre Portionen abholen, um sie dann Zuhause zu genießen, als auch auf neue Gesichter, die erstmals mit einem Teller Suppe Gutes für Menschen direkt vor Ort tun möchten. Stoffel ist bereits seit 1987 im Verein „Keiner soll einsam sein“ für die gute Sache verantwortlich. Nach der traditionellen Erbsensuppenaktion auf dem Göttinger Markt findet ein zweiter Benefiz-Ausschank im Kaufpark statt – und zwar am Sonnabend, 18. November. Ein weiterer fester Bestandteil der vorweihnachtlichen Veranstaltungen der Hilfsaktion ist das Benefiz-Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters. Die Musiker spielen am 12. Dezember für den guten Zweck.

Von Britta Bielefeld

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