Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Erbsensuppe satt und 1000 Würstchen

"Keiner soll einsam sein" im Kaufpark Erbsensuppe satt und 1000 Würstchen

Ausgestattet mit Töpfen, Plastikdosen und Tellern stehen Kaufparkbesucher schon um 9.30 Uhr vor der Ausschankstelle – eine halbe Stunde, bevor Göttinger Persönlichkeiten ihre Kellen in die mit Erbsensuppe gefüllten, blauen Fässer tauchen.  „Der Andrang ist auch in diesem Jahr wieder groß“, sagte Kaufpark-Manager Andreas Gruber.

Voriger Artikel
Notfallübung: Was tun, wenn’s brennt?
Nächster Artikel
Vier Verletzte bei Karambolage auf A 7

Schmeckt Erwachsenen und Kindern: 500 Liter Erbsensuppe werden im Kaufpark ausgeschenkt.

Quelle: PH

Göttingen. Der Suppenausschank gehört zu der Tageblatt-Benefizaktion „Keiner soll einsam sein“, bei der Geld für die sozialen Hilfseinrichtungen der Region gesammelt wird. Die Tische und Bänke mitten im Kaufpark waren schon morgens gut gefüllt. Besucher und Suppenliebhaber lauschten der Musik der Bigband des Polizeiorchesters Hannover, welches mit seinen Stücken – von Stevie Wonder bis Michael Jackson – für wohlige Atmosphäre sorgte.

„Ich habe mit Freunden seit Jahren eine Knobelrunde, bei der einer das Essen mitbringt. Wenn die Erbsensuppenaktion stattfindet, hole ich die immer für die ganze Gruppe“, sagte Heinz-Jürgen Kolle. Dafür brachte er einen Plastikbehälter mit, in den sechs volle Kellen Suppe passen. Rekord ist das nicht: Bis zu zwölf Portionen auf einmal schenkten die freiwilligen Helfer aus. Auch Karl Lotze ist Fan der heißen Leckerei. Seit einigen Jahren schon genieße er diese Malzeit. „Schmeckt gut“, stellte der 71-Jährige kurz und prägnant fest.

Zum Erbsengericht gab es Nussknacker-Würste und Brötchen. „Wir verteilen 1000 Würste zur Suppe“, sagte Chrsitoph Hoffmeister. Der Geschäftsleiter der Fleischerei Wulff feierte seine Premiere bei „Keiner soll einsam sein“. „Das macht riesig Spaß. Und man bekommt beim Ausschenken selbst Appetit.“ Die Brötchen stiftete die Bäckerei Thiele. Kreishandwerksmeisterin Katja Thiele-Hann gehörte zu den Suppenwirten.

Eine Doppelschicht legte Sophie Heinemann ein. Zudem hatte das Gänseliesel schon vor zwei Wochen vor dem Alten Rathaus die Kelle geschwungen. „Es gefällt mir sehr gut, Leute glücklich zu machen. Und hier kommt man mit vielen Menschen in Kontakt“, berichtete sie. Der Andrang sei enorm, größer als sie erwartet habe.

Für die Tageblatt-Aktion "Keiner soll einsam sein" haben bekannte Göttinger Erbsensuppe im Kaufpark Göttingen ausgeteilt. © Jan Vetter

Zur Bildergalerie

Die Suppenaktion bildete den Abschluss der Miteinander – Füreinander Veranstaltungsswoche im Kaufpark.  „Ein voller Erfolg“, so Gruber, der im Namen des Kaufpark auch einen Scheck über 5000 Euro zu Gunsten der Tageblatt-Benefizaktion überreichte.

Das Technische Hilfswerk hatte rund 500 Liter Erbsensuppe gekocht, die komplett verkauft wurden. Chefkoch Dieter Lautenbacher bereitete zum letzten Mal die Suppe zu. „In den vergangenen 25 Jahren habe ich etwa 120 000 Portionen gekocht. Jetzt höre ich aus Altergründen auf.“ Sein Nachfolger tritt in große Fußstapfen. Ob der genauso leckere Suppe kochen kann, werden die Göttinger im nächsten Jahr festellen können.

Von Michael Kerzel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Keiner soll einsam sein

Am Sonnabend, 3. November, ist es soweit: Die Tageblatt-Hilfsaktion „Keiner soll einsam sein“ (KSES) beginnt. Ab zehn Uhr können Besucher vor dem Alten Rathaus wieder Erbsensuppe löffeln.

  • Kommentare
mehr
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 9. bis 15. Dezember 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt