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Erholung setzt sich fort

Erholung setzt sich fort

Die Arbeitslosenzahl ist in Südniedersachsen im August um 0,2 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent gesunken. Die Zahl der Arbeitslosen ging im Vergleich zum Vormonat im Agenturbezirk Göttingen um 577 zurück und betrug somit im August 18 482.

Göttingen. Im Vergleich zum August 2009 sank die Arbeitslosenzahl sogar um 1800, das sind 8,9 Prozent. Der Rückgang liege nach dem Ende der Sommerferien und der Haupturlaubszeit im Rahmen der saisonal üblichen Entwicklung, merkt die Agentur für Arbeit Göttingen an. Auffällig sei, dass derzeit Männer deutlich stärker von der Belebung am Arbeitsmarkt profitierten als Frauen. Während sich im Vorjahresvergleich die Zahl der arbeitslos gemeldeten Männer um 1418 beziehungsweise 12,8 Prozent verringerte, sank die Zahl der arbeitslos gemeldeten Frauen lediglich um 382 (4,1 Prozent).

„Die unterschiedliche Entwicklung der Arbeitslosigkeit bei Männern und Frauen spiegelt die branchen- und berufsspezifische Nachfrage auf Arbeitgeberseite wieder“, erklärte Klaus-D. Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Göttinger Agentur. „Derzeit werden insbesondere Arbeitskräfte für den gewerblichen Bereich gesucht, die während der Krise eher abgebaut wurden. Und hier sind traditionell Männer stärker vertreten als Frauen.“

Nicht nur der deutliche Rückgang der Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat deutet aus Agentursicht darauf hin, dass sich die Wirtschaft in Südniedersachsen langsam erholt. Auch die Anzahl der im August gemeldeten ungeförderten Stellenangebote liegt deutlich über dem Ergebnis des Vorjahresmonats: Mit 940 neu gemeldeten Arbeitsof-ferten wurde das Ergebnis im August 2009 um 276, beziehungsweise 41,6 Prozent übertroffen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsangebote stieg gegenüber August 2009 um 157 auf 753 (plus 26,3 Prozent). Besonders stark war mit 354 Stellenangeboten die Nachfrage nach Arbeitskräften in der Zeitarbeitsbranche.

Auch die Zahl der tatsächlich konjunkturbedingt kurzarbeitenden Arbeitnehmer im Göttinger Agenturbezirk ist im April auf 3995 gesunken. Das deutet darauf hin, dass sich die Auftragsbücher vieler Unternehmen langsam wieder füllen. Zum Vergleich: Im April 2009 waren 8718 Beschäftigte in Kurzarbeit. Die exakten Zahlen werden erst mit mehrmonatiger Verzögerung erhoben.

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