Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Erinnerung an Gänsehautmomente

Grenzöffnung Erinnerung an Gänsehautmomente

„Lasst uns nie vergessen, dass ein Zaun Deutsche von Deutschen trennte. Bitte, gebt das weiter an eure Kinder und Kindeskinder.“ Der das sagt, hat 1989 mitdemonstriert in Leipzig, hat mitgefeiert am 18. November bei Öffnung der Grenze zwischen Friedland und Thüringen. Er ist heute Bürgermeister von Kirchgandern. August Herwig gehört neben Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs und Familie Flechtner vom Gut Besenhausen zu den Organisatoren der Feier, bei der sich 200 Besucher an Gänsehautmomente vor 20 Jahren erinnerten.

Voriger Artikel
Blick von St. Jacobi auf die City
Nächster Artikel
Goldener Tannenzapfen für elf Jahre Einsatz

Mit Fackeln und Blasmusik: Einheitsfeier in Besenhausen.

Quelle: Gückel

Der Schafstall des Rittergutes war so voll wie vor 20 Jahren der Goldene Löwe in Kirchgandern. Dort wurde Kirmes gefeiert – und die Westdeutschen feierten mit. Morgens um 6 Uhr war der eiserne Zaun geöffnet worden, und in beide Richtungen strömten die Menschen durch die 28 Jahre undurchlässige Grenze.

Feierlich mit einer ökumenischen Andacht in der Kirche begann die Feier, dann zogen die 200 Teilnehmer mit Fackeln über den einstigen Grenzstreifen. In Besenhausen erinnerten der Tageblatt-Film zur Grenzöffnung im Eichsfeld sowie Zeitzeugen daran, wie es war an jenem ersten Tag der Begegnung 1989.

Von Jürgen Gückel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 13. bis 19. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt