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Erst ab 2014 schwarze Zahlen

Bioenergiedorf Reiffenhausen Erst ab 2014 schwarze Zahlen

Einen Bericht über die Entwicklung der Finanzen in der eingetragenen Genossenschaft Bioenergiedorf Reiffenhausen haben die Vorstandsmitglieder Sebastian Schor und Matthias Hase dem Finanzausschuss Friedland gegeben.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Reiffenhausen. Dieser hatte jährliche Berichtspflicht verlangt, weil die Gemeinde für einen Kredit über 250 000 Euro bürgt. Der, so Schor, werde wohl nicht vollständig ausgeschöpft werden müssen. Derzeit sind es 160 000 Euro. Einige Investitionen stünden aber noch aus. Die Tilgung werde voraussichtlich 2013 beginnen.

Das Bioenergiedorf war seit 2008 geplant worden. Im Mai 2010 gingen die ersten Anlagen in Betrieb. Seit Oktober 2010 ist die Wärmeversorgung komplett am Netz. 102 Mitglieder bei steigender Tendenz sind es derzeit, die je 2500 Euro Grundbeitrag einbrachten, davon 96 Hauseigentümer sowie fünf sonstige Gebäudeinhaber wie Freibad, Kindergarten oder Dorfgemeinschaftshaus. Insgesamt werden 101 Anschlüsse versorgt.

Zusätzliche Anschlüsse haben auch die ursprüngliche Kalkulation von 2,271 Millionen Euro Investitionssumme auf 2,697 Millionen gesteigert, ein  Plus von 18,6 Prozent. Im Jahr 2011 waren 2,7 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt und abgenommen worden. Allerdings habe es in den Anlaufjahren Fehlbeträge gegeben, unter anderem, weil wegen Anlaufschwierigkeiten mehr Öl (Anteil rund fünf Prozent) genutzt werden musste als geplant. Der Einsatz von Öl solle auf Null reduziert werden. Und künftig sollen auch die erheblich teurer gewordenen Holzhackschnitzel, die bisher gekauft wurden, in verschiedenen Realgemeindewäldern selbst produziert werden.

Diese Kostenreduzierung sowie eine Anhebung der Versorgungspreise – immerhin ein Plus von 16,4 Prozent – sollen dafür sorgen, dass die Genossenschaft ab 2014 im Plusbereich arbeitet. 2010 war noch ein Minus von 32 200 Euro, 2011 eines von 76 700 Euro entstanden. Mit 8,19 beziehungsweise 10,19 Cent je Kilowattstunde (je nach Höhe der Grundgebühr) liege man in der Wärmeversorgung weiterhin preiswerter als jede Ölheizung.

ck

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