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Erste Ausbaupläne stehen

A-7-Zubringer Erste Ausbaupläne stehen

Der Ausbau der einzig verbliebenen Behelfsausfahrt Deutschlands bei Mengershausen tritt in die heiße Phase ein. Erste Pläne für die Bauarbeiten existieren bereits. Schon bald werden sich zudem die zuständigen Gremien in der Gemeinde Rosdorf mit dem Thema befassen.

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Wie das Tageblatt erfuhr, soll der Bereich auf der Ostseite der Autobahn 7 zuerst ausgebaut werden. Damit einhergehen wird eine Erweiterung der Rastanlage. Diese soll um rund 200 Meter in Richtung Süden vergrößert werden, um weitere etwa 80 Stellplätze für Lastwagen zu schaffen, wie Heiko Lange, Fachbereichsleiter Planung und Verkehr bei der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Bad Gandersheim, auf Anfrage mitteilte. In diesem Zuge muss auch die jetzige Zufahrt von der A7 zur Rastanlage um 200 Meter vorverlegt werden.

L 573 wird gekappt

Die neue Autobahnabfahrt auf der Ostseite soll dann nach ersten Plänen mit der jetzigen Ausfahrt von der Rastanlage kombiniert werden. Im Amtsdeutsch wird diese Variante Verflechtung genannt. Die Abfahrt wird dann in einem Bogen hinter der Brücke vorbei zum Kreisverkehr geführt und dort angeschlossen, wo jetzt die Landesstraße 573 in den Kreisel mündet. Dort wird sich auch die neue Auffahrt auf die A7 anschließen. Die L 573 als direkte Verbindung nach Rosdorf wird gekappt, um den Verkehr auf die Südostumfahrung zu leiten.

Die bisherige Behelfsausfahrt auf der Ostseite wird geschlossen – und zwar für jeglichen Verkehr inklusive Rettungsfahrzeuge. Dazu gehört auch, dass die erst in diesem Jahr für 40 000 Euro errichteten Verkehrsberuhigungsmaßnahmen zurückgebaut werden (Tageblatt berichtete). Eine Verbindung vom Kreisel bis zum Mitarbeiterparkplatz hinter dem Raststättengebäude bleibt jedoch bestehen. Laut Lange könnten die Bauarbeiten auf der Ostseite frühestens 2012 beginnen.

Westseite ein Jahr später

Der Ausbau der Westseite würde dann etwa ein Jahr später folgen. Hier soll an der Rastanlage nicht viel verändert werden. Dazu fehle der Platz, so Lange. Die neue Autobahnausfahrt soll auch auf dieser Seite in Fahrtrichtung hinter der Rastanlage gebaut werden.Diese soll, ebenfalls einen Bogen beschreibend, auf die L 573 kurz vor dem Ortseingang Mengershausen zurückgeführt werden. Auch an dieser Schnittstelle wird es dann eine Autobahnauffahrt geben. Der bisherige Zubringer wird wahrscheinlich geschlossen.

In Mengershausen sieht man dem Bauprojekt mit gemischten Gefühlen entgegen. Im Ortsrat nahmen Politiker und Bürger nun erstmals Stellung. Befürchtet werden vor allem mehr Lärm und eine größere Verkehrsbelastung. „Das ist der extremste Knackpunkt: Der Verkehr wird sich verdoppeln“, sagte Gerald Henze (CDU). Ein weiteres Problem sei die Schließung der L 573. Henze befürchtet, dass Fahrer, die nach Rosdorf wollen, dann versuchen, über die Tiefenbrunnerstraße abzukürzen. Henze bescheinigte der Straßenbaubehörde zudem „erhebliche Planungsfehler“.

Von Andreas Fuhrmann

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