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Es bleibt bei einem Euro

Ein-Euro-Jobber Es bleibt bei einem Euro

Die Sozialpolitiker im Kreistag haben ihren alten Beschluss, 1,50 statt einen Euro je Stunde an sogenannte Ein-Euro-Jobber zu zahlen, wieder einkassiert. Der Sozialausschuss von Klein Lengden beschloss einstimmig, es bei der bisherigen Praxis zu belassen.

Der Landkreis zahlt an Arbeitslosengeld-II-Bezieher, die eine „Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ wahrnehmen, einen Euro je Stunde. Darüber hinaus gibt es im Einzelfall mehr Geld, beispielsweise bei langen Anfahrten zur Arbeit. Nachdem das Bundessozialgericht geurteilt hatte, dass die Aufwandsentschädigung alle diese Dinge abdecken solle, befürchtete die Verwaltung, die bisherige Praxis nicht fortsetzen zu können. Der Sozialausschuss hatte daraufhin beschlossen, pauschal 1,50 Euro an alle zu zahlen. Das hätte allerdings zu Ungerechtigkeiten geführt. Mittlerweile gibt es aber grünes Licht vom Sozialministerium für die alte Regelung mit Sonderausgleich, und nach dem erneuten Ausschussbeschluss bleibt alles wie gehabt.

Die umstrittene Frage angemessener Unterkunftskostenwurde hingegen erneut verschoben. Nachberechnungen eines Mietengutachters liegen für das Umland vor, aber noch nicht für die Stadt Göttingen. Die Linken fordern eine Anlehnung an die Bundeswohngeldtabelle mit angehobenen Mietsätzen.

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