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Es rumort im Rosdorfer Rathaus: 200 Euro aus Safe verschwunden

Anonyme Anzeige wegen Untreue Es rumort im Rosdorfer Rathaus: 200 Euro aus Safe verschwunden

Die Polizei ermittelt im Rosdorfer Rathaus: Mitarbeiter der Verwaltung erheben schwere Vorwürfe gegen Kollegen, eine  anonyme Strafanzeige ist erstattet worden, eine Anzeige wegen Verleumdung gibt es ebenso, und schließlich wird hinter vorgehaltener Hand gar von Korruption an der Verwaltungsspitze gemunkelt.

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Unruhe unter dem Rosdorfer Rathaus-Dach: Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln unter anderem anonyme Untreue-Vorwürfe.

Quelle: Hinzmann

Rosdorf. Am Donnerstag ging bei der Staatsanwaltschaft ein Schreiben ein, in dem ein Mitarbeiter gezielt des Diebstahls und der Unterschlagung sowie indirekt der Untreue bezichtigt wird. Im Zentrum der kollegialen Unruhe stehen offenbar Bauhof und Bauamt. Aus diesem Bereich kommen die Namen, die kolportiert werden. Von Mobbing mittels Strafanzeige respektive Verleumdung ist die Rede.

Offiziell bestätigt wird von den Behörden nur dies: Aus einer Geldkassette, die in einem verschlossenen Tresor im Rathaus aufbewahrt wurde, sind in der Nacht zum 24. Januar 200 Euro weggekommen. Das wurde bei der Polizei so angezeigt. Seither wird ermittelt.

Um an das Geld zu kommen, waren nicht nur mehrere Schlüssel, darunter der Generalschlüssel, sondern auch Insiderwissen nötig. Dennoch, so die Polizei auf Anfrage, komme ein größerer Personenkreis als Täter infrage. Nach Tageblatt-Recherchen trifft das auf 20 Personen zu, darunter solche, die sich gegenseitig Mobbing-Vorwürfe machen.

Parallel zu den Diebstahlermittlungen kursieren seit Wochen Gerüchte darüber, es seien Rechnungsbelege über Materialbestellungen durch die Gemeinde aufgetaucht, wobei die gelieferte Ware auf einer privaten Baustelle eines Gemeindemitarbeiters zum Einsatz gekommen sei.

Strafanzeige wegen Verleumdung

Ein offizielles Ermittlungsverfahren in diesem Punkt gibt es nicht. Wohl aber eine Strafanzeige wegen Verleumdung, gestellt durch einen Verwaltungsmitarbeiter, und zwar gegen Unbekannt.

Am Donnerstag nun der vorläufige Höhepunkt: Bei der Staatsanwaltschaft ging eine anonyme Strafanzeige ein, in der behauptet wird, ein namentlich genannter Bauhof-Mitarbeiter habe Baumaterial im Namen der Verwaltung bestellt und privat verwendet. Er habe zudem einen Rasenmäher der Gemeinde verkauft, den dafür gezahlten Preis aber nicht abgeführt.

Die Rosdorferin, die das Gerät erwarb, bestätigte dem Tageblatt auf Anfrage ihre Zahlung. Gemeindebürgermeister Harald Grahovac (SPD), auf die Vorwürfe angesprochen, erklärt hingegen, das Geld sei ordnungsgemäß verbucht worden.

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