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Europäisches Brotmuseum Ebergötzen wird für 225 000 Euro saniert

Mit dem Aufzug zum Getreide Europäisches Brotmuseum Ebergötzen wird für 225 000 Euro saniert

Das Brotmuseum bekommt einen Aufzug. „Seit zwölf Jahren kämpfen wir darum“, sagt Geschäftsführer Wilhelm Bruinjes. Damit könne das Museum nun zu 100 Prozent behindertengerecht ausgebaut und das Obergeschoss barrierefrei zugänglich gemacht werden werden.

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Sanierung im alten Amt: Das Brotmuseum in Ebergötzen hat neben einem Aufzug auch drei Räume für Sonderaustellungen bekommen.

Quelle: Theodoro da Silva

Ebergötzen. Der Einbau das Aufzuges ist Teil umfangreicher Umbauten und Sanierungen, die bis Pfingsten zum Großteil abgeschlossen sein sollen. 225 000 Euro sollen bis dahin verbaut worden sein.

Neben dem Aufzug werden neue Fenster eingesetzt, Fußböden saniert, Außenwände trocken gelegt oder Fassaden erneuert. Knapp 95 000 Euro fließen aus dem Leader-Programm. Die Samtgemeinde Radolfshausen und der Kreis Göttingen übernehmen jeweils 25 000 Euro. 15 000 Euro steuert das Land über das Wissenschaftsministerium bei.

Der Verein Europäisches Brotmuseum hat selbst 30 000 Euro über drei Großspender eingeworben, die ebenfalls in die Sanierung des alten Amtes, in dem das Brotmuseum untergebracht ist, fließen. Die Finanzierung der umfangreichen Arbeiten an dem denkmalgeschützten Gebäude seien ohne die Zuwendungen und Spenden durch den Eigenbetrieb Grundstücksverwaltung Brotmuseum nicht zu stemmen gewesen, sagt Gemeindebürgermeister Arne Behre (SPD).

Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Wucherpfennig (SPD) betont, dass mit dem behindertengerechten Umbau endlich die Auflagen, die seit dem Umzug des Museums von Mollenfelde nach Ebergötzen bestehen, erfüllt werden könnten. Bislang sei das aus „Geldmangel“nicht möglich gewesen, erklärte Wucherpfennig.

Mit dem Umbau sind auch drei Räume im Erdgeschoss des  Hauses entstanden, die künftig für Sonderausstellungen genutzt werden sollen. Derzeit ist dort die Schau „Gegessen – wie isst der Mensch, von der Steinzeit bis heute“ zu sehen. Bereits am Sonntag, 5. Mai, dreht sich im Brotmuseum alles um das Thema Honig. Der Museumsimker gibt ab 11 Uhr Einblicke in die Honiggewinnung und berichtet über seine Arbeit.

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