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„Extremismus in jeder Form ächten“

Gewalt „Extremismus in jeder Form ächten“

Erst ein Anschlag im Kreishaus, von dem eine Spur in die linke Szene führt, dann Sachbeschädigungen als wütende Reaktion auf polizeiliche Maßnahmen. Das Thema bewegt nicht nur Kommentatoren der Tageblatt-Berichte im Internet (mehr als 100), sondern auch die politischen Parteien.

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Wut nach Durchsuchung: Eingeschlagene Scheibe.

Quelle: Vetter

Der CDU-Kreisverband hat den Anschlag „aufs Schärfste verurteilt“. Sprecherin Vera Wucherpfennig: „Wir fordern einen gesamtgesellschaftlichen Konsens, jede Form von Gewalt zu verurteilen.“ „Extremismus ist in jeder Form“ zu ächten. Es bedürfe nicht nur eines Bündnisses gegen rechte, sondern auch gegen linke Gewalt. Der CDU-Stadtverband verurteilt zudem die Ausschreitungen in Folge der Hausdurchsuchung.

Unterdessen haben in Hannover Anhänger der Antifaschistischen Aktion in einer Solidaritäts-Demo für die in Göttingen durchsuchte Wohngruppe gegen Kriminalisierung von Abschiebungsgegnern protestiert. Auf 50 Teilnehmer brachte es die Demo in der Nordstadt.
In Göttingen soll es heute von 17 bis 22 Uhr eine Solidaritätsdemonstration „gegen Repression und Polizeigewalt“ vor dem Alten Rathaus geben. Die Polizei befürchtet erneut Ausschreitungen wie die Sachbeschädigungen in der Nacht nach der Durchsuchung.

Eine in verschiedenen Internetforen diskutierte These, wonach eine E-Mail der Stadtverwaltung beweise, im Kreishaus sei vergangenen Freitag lediglich ein Wasserkocher explodiert, konnte gestern geklärt werden. Danach hat ein Abteilungsleiter im Rathaus kurz nach dem Ereignis tatsächlich seine Mitarbeiter gebeten, Elektrogeräte zu kontrollieren. Dies, so Stadtsprecher Detlef Johannson, sei zu einem Zeitpunkt passiert, als noch niemand einen Anschlag für möglich gehalten hatte und lediglich gerüchteweise von einer Explosion in einer Teeküche gesprochen wurde.

ck

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Kreishaus-Anschlag

Der Verdacht, dass der Brand- oder Sprengstoffanschlag auf eine Teeküche im Kreishaus „aus dem linksextremistischen Umfeld“ heraus verübt wurde, habe sich „konkretisiert“. Bei der benutzten „unkonventionellen Brand- und Sprengvorrichtung“ habe es sich um „einen szenetypischen Brandsatz“ gehandelt. Es sei „die Bewertung zulässig“, dass „linksextremistische Gewalt zunimmt“.

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