Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Fast 40 Prozent lehnen Fusion ab

Befragung in Northeim Fast 40 Prozent lehnen Fusion ab

Bewohner des Landkreises Northeim sehen die Auswirkungen eines größeren Kreises nur zu etwa 15 Prozent positiv, 38,5 Prozent schätzen sie negativ ein. 46 Prozent sehen die Fusionsfrage bislang neutral und nehmen eine mittlere Bewertung vor. Fast die Hälfte ist allerdings dafür, die Verhandlungen über eine Dreier-Fusion fortzuführen.

Voriger Artikel
Klassischer Zirkus trifft modernes Varieté
Nächster Artikel
Geschenke-Tipps für Kurzentschlossene
Quelle: Grafik: pto

Northeim. Nur 22,75 Prozent der Befragten einer Meinungsumfrage stimmte dagegen. Landrat Michael Wickmann (SPD) und Jürgen Leibold von der Georg-August-Universität Göttingen stellte am Mittwoch die Ergebnisse der Befragung zur Kreisfusion vor. Der Kreisausschuss hatte eine repräsentative Befragung beschlossen, die im November gestartet wurde. 1500 Kreiseinwohner wurden nach dem Zufallsprinzip ausgewählt. Die Befragung erfolgte wie beim unlängst durchgeführten Zensus durch Interviewer. 1044 Fragebogen wurden erfasst und ausgewertet. Die Teilnahmequote liegt bei 69,6 Prozent. Eine ähnliche Umfrage läuft derzeit auch im Landkreis Göttingen. Ergebnisse liegen erst im Januar vor.

85 Prozent der Befragten im Landkreis Northeim erwarten nur mittlere bis schwache Auswirkungen auf ihren Alltag durch eine Kreisfusion. Gleichzeitig stuft ein etwa gleich großer Prozentsatz die Bedeutung der Kreisverwaltung für den eigenen Alltag nur gering bis mittel ein. Eindeutiger fällt die Aussage zu den Varianten der Fusionsgespräche aus. Für Gespräche innerhalb der sogenannten Triangel aus Göttingen, Northeim und Osterode sprechen sich 48,4 Prozent aus. Immerhin 44,5 Prozent wären alternativ für Fusionsgespräche zwischen Northeim und Göttingen.

Dementsprechend ist eine relative Mehrheit von 42,23 Prozent gegen Gespräche nur zwischen Northeim und Osterode. Es herrsche Skepsis gegenüber einer Fusion, so Leibold. Sollte sie aber stattfinden, bestehe offenbar eine deutliche Präferenz für eine Einbeziehung des Landkreises Göttingen. Eine Feinanalyse will der Sozialwissenschaftler im Januar 2013 vorlegen. Landrat Wickmann sieht Befürchtungen, dass sich Erreichbarkeit und Service verschlechtern könnten. Als Verfechter der Stärkung des ländlichen Raumes bestehe er darauf, dass Standortfragen vor einer Entscheidung geklärt und auf Dauer festgeschrieben werden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bürgerentscheid Osterode

Die Bürgerinitiative „Für Osterode“ will Ergebnis und Ablauf des Bürgerentscheids über eine Kreisfusion am 2. Dezember im Landkreis Osterode vor Gericht anfechten. „Wir bereiten eine Klage vor“, sagte Initiativen-Sprecher Thomas Grammel am Dienstag. Die BI fordert eine Wiederholung des Bürgerentscheides am 20. Januar 2013.

mehr
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 6. bis 12. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt