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Februar-Statistik der Agentur für Arbeit Göttingen

Weniger Arbeitslose gegenüber 2013 Februar-Statistik der Agentur für Arbeit Göttingen

Mit einer Arbeitslosenquote von 7,3 Prozent liegt Südniedersachsen exakt im bundesdeutschen Schnitt. 17 299 Menschen hatten nach Mitteilung der Agentur für Arbeit Göttingen im Februar keinen Job, 129 mehr als im Januar. Gegenüber Februar 2013 hat sich die Situation auf dem Arbeitsmarkt jedoch um fast zwei Prozent verbessert.

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Quelle: Quelle: Agentur für Arbeit / Grafik: hd

Göttingen. Trotz des für Februar eher untypischen Anstiegs der Arbeitslosigkeit ist Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, optimistisch: Rund zehn Prozent weniger Menschen hätten sich nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes gemeldet, sieben Prozent mehr eine neue Beschäftigung angetreten. Zugleich seien knapp acht Prozent mehr Stellen gemeldet worden als noch im Vorjahr.

Im Februar wurden von Wirtschaft und Verwaltung 925 Arbeitsofferten abgegeben, 269 mehr als im Januar. Besonders stark entwickelt hat sich in den vergangenen zwölf Monaten die Nachfrage im Bereich Gesundheits- und Sozialwesen.

Mehr als zehn Prozent aller neu angebotenen Stellen fielen auf diese Branchen. „Der Bedarf in diesem Bereich ist riesig“, betont Gläser. Deshalb setze die Arbeitsagentur hier 2014 bei der Qualifizierung von Arbeitssuchenden einen deutlichen Schwerpunkt.

Überproportional angestiegen ist gegenüber dem Vormonat die Zahl der unter 25-jährigen Arbeitslosen: um 122 (8,9 Prozent) auf 1487. Das sei jedoch „saisonal üblich“, so die Arbeitsagentur, da zum Jahresbeginn die dreieinhalbjährigen Ausbildungen endeten. Und gegenüber dem Februar vergangenen Jahres wurde sogar eine Abnahme um zwei Prozent beobachtet.

Unterschiedliche Entwicklung in den Geschäftsstellen

Im Vorjahresmonat wurden 1518 jüngere Arbeitslose registriert. Von allen Arbeitslosen der Region Göttingen waren im Februar 15 315 deutsche Staatsbürger, 10 972 Langzeitarbeitslose nach dem Sozialgesetzbuch II (Hartz IV) und 9 864 Männer.

Sehr unterschiedlich verlief gegenüber Februar 2013 die Entwicklung in den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur Göttingen. Zwar weist der Bereich Einbeck mit 8,6 Prozent immer noch die höchste Arbeitslosenquote auf, verzeichnete allerdings auch einen 9,6-prozentigen Rückgang der Arbeitslosen.

Uslar hingegen mit einer Quote von 7,2 Prozent hat gegenüber dem Vorjahresmonat 2,9 Prozent mehr Männer und Frauen ohne Job registriert. Eine Quote unter dem regionalen Durchschnitt weist auch Duderstadt mit 6,2 auf, gefolgt von Hann. Münden (6,6) und Northeim (7).

Die Geschäftsstelle Göttingen entspricht mit 7,3 der südniedersächsischen Quote. Darüber liegt außer Einbeck noch der Bereich Osterode mit 8,1 Prozent.

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Weniger Arbeitslose

Der milde Jahresbeginn wirkt sich positiv auf den Arbeitsmarkt im Raum Duderstadt aus. Steigende Temperaturen lassen die Zahl der Arbeitslosen im März sinken. Im Vergleich zum Vormonat waren im hiesigen Bereich der Geschäftsstelle der Agentur für Arbeit 48 Menschen mehr in Brot und Lohn.

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