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Förderverein installiert Solarthermie im Erlebnisbad Dransfeld

Neue Fliesen, neue Heizung Förderverein installiert Solarthermie im Erlebnisbad Dransfeld

Das Erlebnisbad in Dransfeld ist baulich noch gut in Schuss. Nach Ansicht der Samtgemeindepolitiker soll es auch auf Dauer erhalten bleiben. Ob sich hohe Defizitzuschüsse durch eine andere Trägerschaft senken lassen, blieb aber auch am Mittwochabend im Bau- und Planungsausschuss des Samtgemeinderates offen.

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Neue Fliesen und neue Heizung für neue Saison: Ausschussmitglieder des Samtgemeinderates besichtigen vor einer Sitzung das Dransfelder Erlebnisbad.

Quelle: FT

Dransfeld. . Ein Konzept für ausgeglichene Haushalte von Samtgemeinde und Mitgliedsgemeinden sind nach wie vor nicht in Sicht.

Eine andere Betriebsart wie Genossenschaft oder GmbH helfe alleine nicht weiter, sagte Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla (CDU). Eine Übertragung des Bades in eine GmbH wie in Göttingen biete auch keine Garantie, so Galla mit Blick auf die Debatte um das Weender Freibad. Ohne Stadtwerke ließen sich keine Gewinne mit Verlusten verrechnen und Steuern sparen. Ein Arbeitskreis soll weiter prüfen und Steuerexperten hinzuziehen.

150 000 Euro Betriebskosten

Die Samtgemeinde trägt rund 150 000 Euro Betriebskosten ohne Abschreibungen im Jahr. Um die Energiekosten um 30 Prozent zu senken, wurde jetzt eine neue Heizung für rund 70 000 Euro eingebaut. Die Gaskosten betrugen bislang 35 000 Euro im Jahr. Die Stadt Dransfeld beteiligte sich mit 17 000 Euro Zuschuss. 

Der Freibadförderverein möchte die Temperatur des Kinderbeckens mit Solarenergie erhöhen und gleichzeitig weitere 3000 Euro Gaskosten sparen helfen. „Wir möchten gern damit werben, dass Kleinkinder mit ihren Eltern bei uns besonders warm aufgehoben sind“, sagte der Vorsitzende Hermann Freiboth.

Freibadfest am 10. August

Mitglieder sind schon bei der Saisonvorbereitung aktiv und beseitigten unter anderem eine Hecke, um dort demnächst die Solaranlage mit zehn Kollektoren neben dem kleinen Technikhaus zu installieren. 16 000 Euro kostet die Anlage. Aus Beiträgen und Spenden brachte der Verein bislang 11 000 Euro auf. Ein Zuschuss der Stadt wird noch erwartet. Reiche das Geld nicht, seien Mitglieder bereit, den Rest als Darlehen vorzuschießen, so Freiboth zuversichtlich. Ein Freibadfest am 10. August ist wieder in Vorbereitung. Freiboth bat, an dem Tag ab 15 Uhr werbewirksam auf Eintritt zu verzichten.

53 000 Besucher

Das Erlebnisbad konnte 2012 mit 128 Betriebstagen eine Steigerung der Besucherzahl auf rund 53 000 verzeichnen, rund 10 000 mehr als 2011. Wenn das Wetter es zulässt, soll das Bad auf dem Hohen Hagen Mitte Mai geöffnet werden. Die Eintrittspreise bleiben unverändert, ebenso die Öffnungszeiten. Jahreskarten gibt es im Vorverkauf nicht mehr im Rathaus, sondern vom 6. bis 8. Mai in der Zeit von 15 bis 16 Uhr im Erlebnisbad.

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