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Förderverein will weitere Verhandlungen über Weender Freibad

Verantwortung übernehmen und mitreden Förderverein will weitere Verhandlungen über Weender Freibad

Der Freibad-Förderverein Weende hat die Hoffnung auf ein besseres Konzept für das Bad im nördlichen Stadtteil Göttingens noch nicht aufgegeben. Ultimative Mindestforderungen an die Stadt wurden in der Mitgliederversammlung am Mittwochabend aber nicht aufgestellt.

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Gelbe Karte für Göttingen: Mitgliederversammlung des  Freibad-Förderverein Weende in der Weender Festhalle.

Quelle: Schwieger Architekten

Weende. Mit großer Mehrheit wurde ein Verhandlungsauftrag für den Vorstand erneuert.

In der dicht besetzten Festhalle stimmten bei 15 Enthaltungen und einer Nein-Stimme 108 Mitglieder für den Auftrag. Danach soll eine gemeinsame Planung mit Stadt und städtischer Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) zu einem Ergebnis führen, „das von der Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger mitgetragen wird, und auch in Zukunft ihren persönlichen Einsatz für den Betrieb und den Unterhalt dieses Freibads sicherstellt“.

Auch über eine neue Trägerschaft für das Freibad kann verhandelt werden. Bereits in der kommenden Woche soll im Rat der Stadt am Freitag, 12. April, über das noch umstrittene jüngste Konzept der GoeSF abgestimmt werden. Vorgesehen ist mittlerweile ein 1,80 Meter tiefer Schwimmer-Bereich mit vier 33 Meter langen Bahnen sowie ein größerer Nichtschwimmer-Bereich mit Sandstrand. Heizung und Sprungmöglichkeit sind nicht mehr vorgesehen. Die Reinigung erfolgt wie in Grone durch ein Schilfbeet.

Der Verein bezweifelt einige Berechnungen der GoeSF, akzeptiert aber die Vorgaben der Stadt von 1,5 Millionen Euro Umbaukosten und 100 000 Euro Betriebskosten im Jahr. Mit dem Vereinskonzept, bei dem der Turm erhalten bleibt, soll die Attraktivität des Bades insbesondere für Kinder und Jugendliche erhalten bleiben, ohne die Kosten übermäßig zu steigern.

„Wenn wir Verantwortung übernehmen, müssen wir auch ein Mitspracherecht haben“, sagte Vereinsvorsitzender Eberhard Gramsch. Die 620 Mitglieder sind bereit, zahlreiche Arbeiten zu übernehmen, so auch den Frühjahrsputz am 13. April. Und sie wollen wieder Veranstaltungen im Bad organisieren.

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Rücktritt
Freibad Weende

Der stellvertretende Vorsitzende des Freibad-Fördervereins, Franc Pfahl, ist im Streit um das künftige Badkonzept zurückgetreten. Meinungsverschiedenheiten im Vorstand über das weitere Vorgehen seien sowohl dem Verein als auch dem Ziel, das Freibad zu erhalten, nicht dienlich, begründete Pfahl seinen Entschluss in einem offenen Brief.

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