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Förderverträge für Deutsches Theater und GSO werden verhandelt

Kulturausschuss Förderverträge für Deutsches Theater und GSO werden verhandelt

Das Land Niedersachsen soll in Zukunft auch für die Tarifsteigerungen bei den Beschäftigten in den vom Land geförderten Theatern aufkommen. Auf diese Maximalforderung hat sich der Kulturausschuss des niedersächsischen Städtetages gestern in Göttingen verständigt.

Damit wolle man in die noch in diesem Jahr beginnenden Verhandlung über die Förderverträge des Landes mit den kommunalen Theatern im Land gehen, sagte die Ausschussvorsitzende, Göttingens Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck. Die neuen Verträge sollen ab 2011 gelten. In Göttingen hat neben dem Deutschen Theater auch das Göttinger Symphonie Orchester seit 2006 einen entsprechenden Fördervertrag. Darin sind Tarifsteigerung nicht berücksichtigt. Schon bei Abschluss, so Schlapeit-Beck habe man sich deshalb schwergetan, die Verträge zu unterzeichnen. Überwogen habe dann aber die fünfjährige Planungssicherheit für die Einrichtungen. „Das Land darf sich nicht völlig aus den Tarifsteigerungen herausziehen“, sagt Schlapeit-Beck.

Vom Ausschuss wird zudem gefordert, dass das Land das zudem das für die Einrichtungen aufgelegte Spendenmodell anpasst. Derzeit werden den Einrichtungen für Spendeneinnahmen ein gleicher Betrag vom Land gezahlt. Dieses Verfahren sei „sehr belastend für die Einrichtungen“. Viel Personal werde so gebunden. Zudem sei zumindest in Göttingen das „Spendenpotenzial abgeschöpft“.

mib

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Kulturausschuss

Die Stadtverwaltung hat im Kulturausschuss die im Rahmen des Entschuldungsprogramms geplanten Kürzungen im Kulturbereich erläutert und verteidigt. Der Kulturbereich sei von den Kürzungen unterproportional betroffen, so Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck. Ausgangslage sei, dass die Quote der freiwilligen Leistungen durch eine Vorgabe des Landes auf 3,8 Prozent des Gesamthaushalts gesenkt werden müsse. Innerhalb der freiwilligen Leistungen mache der Kulturbereich 70 Prozent aus, müsse aber mit rund 450 000 Euro nur 30 Prozent des Sparvolumens erbringen.

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