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Fotografin stellt auf dem Friedhof aus

Astrid Nolte Fotografin stellt auf dem Friedhof aus

Engel sind das große Thema der freischaffenden Fotografin und Künstlerin Astrid Nolte. Auch in ihrer diesjährigen Ausstellung „Land der Ruhe“ hat Nolte ihre neueste Werkschau genannt.

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Im Torhaus: Fotografin Astrid Nolte baut ihre neue Ausstellung „Land der Ruhe“ auf Sand.

Quelle: Vetter

Und zum ersten Mal stammen die rund 25 ausgestellten Fotografien aus zwei Themenbereichen. Zum einen gibt es: Engel. Diesmal ist Nolte auf der Suche nach neuen Motiven von Engelsskulpturen in Italien fündig geworden. Zum anderen stellt die Göttingerin Landschaftsfotografien aus, die während einer vierwöchigen USA-Reise in Naturparks in Kaliforniern, Nevada, Utah und Arizona entstanden sind. Die bizarren Formen der Canyons haben es ihr besonders angetan. Der Ausstellungsbesucher soll beim Betrachten ihrer Bilder „zu sich selbst und seiner Mitte finden“, beschreibt Nolte. „Der Mensch soll sich selbst eine Insel sein, auf die er sich zurückzieht.“ Pflege des Selbst nennt es Nolte.

Nicht nur mit ihren Fotografien hat Nolte versucht, Ruhe in das Torhaus auf dem Städtischen Friedhof zu bringen. Rund zwei Kubikmeter Sand, gleichmäßig verteilt, dämpfen die Besucherschritte auf dem Mosaikboden.

„Künstlerische Pause“

Wenn im Januar die Ausstellung endet, verabschiedet sich auch Astrid Nolte. Sie hat eine „künstlerische Pause“ angekündigt. Auch um Wege für eine bessere Vermarktung ihrer Kunst zu suchen. Statt wie bisher alleine zu arbeiten, schwebt ihr zudem eine Zusammenarbeit mit anderen Künstlern oder Musikern vor. Wie das konkret aussieht, weiß auch Nolte nicht. Auch nicht, wann sie mit ihren Werken wieder das Licht der Öffentlichkeit sucht. Sicher ist nur: „Ich werde mich nicht für ewig in ein Loch verkriechen.“

Am heutigen Freitag, 6. November, wird Noltes Ausstellung „Land der Ruhe“ um 17 Uhr in der Torhausgalerie am Stadtfriedhof Göttingen, Kasseler Landstraße, mit einer Einführung von Michael Bendorf eröffnet. Danach ist sie an allen vier Novemberwochenenden zu sehen – sonnabends zwischen 14 und 17 Uhr, sonntags zwischen 11 und 15 Uhr. Weitere Termine sind die Wochenenden vom 9. und 10. Januar sowie vom 16. und 17. Januar, ebenfalls von 14 bis 17 Uhr beziehungsweise von 11 bis 15 Uhr.

Von Michael Brakemeier

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