Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Fragen zu H1/N1

Schweinegrippe Fragen zu H1/N1

Schweinegrippe: Noch immer gibt es viele Fragen zu dem neuen Virus – auch wenn H1N1 auf dem Rückzug ist.

Die Schweinegrippe ist derzeit eher auf dem Rückzug. Sollte man sich dennoch impfen lassen?
Thomas Suermann ist überzeugt, dass impfen sinnvoll und besser ist, als die Grippe zu kurieren. Auch, um die Infektionskette zu durchbrechen. Von den Patienten, die er geimpft hat, habe niemand gravierende Nebenwirkungen gehabt.
Ist dieImpfung mit dem in Deutschland verabreichten Wirkstoff Pandemrix wirklich harmlos?
„Die Impfung ist nicht harmlos“, sagt Michael Kochen. Es seinen bundesweit 15 Todesopfer im Zusammenhang mit der Impfung bekannt.
Ist eine Impfung gegen die normale saisonale Grippe sinnvoll?
Für alle Menschen über 60 Jahren und chronisch Kranke empfiehlt Thomas Suermann die normale Grippeimpfung. Gesunde bräuchten die Impfung nicht. Helmut Eiffert empfiehlt, eine zusätzliche Impfung gegen Lungenentzündung nicht aus dem Auge zu lassen.
Warum gibt es in Deutschland nur den in der Diskussion stehenden Impfstoff mit Wirkstoffverstärkern?
Das war laut Matthias Pulz eine bewusste Entscheidung. Der Impfstoff sollte antigensparend sein um einen Verteilungskampf zu verhindern. Es sei eine „erfolgreiche Strategie“.
Wenn ich huste und schnupfe, habe ich dann Schweinegrippe?
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, andere Erreger sind zurzeit laut Michael Kochen „kaum auf dem Markt.“

Wie gefährlich ist die Schweinegrippe wirklich?
An der saisonalen Grippe sterben laut Michael Kochen 20-mal mehr Menschen als an der Schweinegrippe. Wie viele Infizierte es in Deutschland gibt sei unbekannt. Denn: Viele würden die Schweinegrippe durchmachen, ohne es zu wissen. 20 Prozent der Grippeinfizierten hätten keine Beschwerden. Die Schweinegrippe sei eine milde, aber nicht ganz harmlose Infektion.
Bleibt es dabei? Oder: Wie groß ist die Gefahr, dass das Virus mutiert und dadurch gefährlicher wird?
Prinzipiell bestehe diese Gefahr. Derzeit gibt es laut Helmut Eiffert aber keinen Anlass dafür. Die Fähigkeit des Virus zur Mutation sei offenbar gering ausgeprägt.

Fünf Prozent der Bevölkerung haben sich bereits impfen lassen. Ist, wie zunächst vorgesehen, eine zweite Spritze nötig?
Nein. Eine Injektion reicht. Das ist die aktualisierte Empfehlung der ständigen Impfkommission (mehr Informationen dazu gibt es im Internet unter der Adresse www.rki.de).
Warum sollen sich vor allem jüngere Patienten impfen lassen?
Menschen, die über 60 Jahre alt und ohne Vorerkrankungen sind, hätten einen gewissen Schutz, eine gewisse Immunität, so Kochen. Sie sollten sich impfen lassen, wenn sie Vorerkrankungen haben. In der Göttinger Praxis von Thomas Suermann beispielsweise gab es noch keine Schweinegrippe-Patienten, die älter als 60 Jahre sind. Auskunft und Beratung über die Impfung gibt der Hausarzt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Gesundheitsuni

Experten haben sich im Göttinger Universitätsklinikum dem Thema Schweinegrippe und der Diskussion mit knapp 70 Besuchern gestellt. Die Meinungen gehen auseinander.

mehr
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt