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Frauke Heiligenstadt (SPD) über ihr Amt als Kultusministerin

Niedersächsischer Landtag Frauke Heiligenstadt (SPD) über ihr Amt als Kultusministerin

Am Dienstag hat sich der neue Niedersächsische Landtag konstituiert. Dabei haben drei Abgeordnete aus Südniedersachsen besondere Ämter und Aufgaben übernommen: Der bisherige Fraktionschef der Grünen, Stefan Wenzel aus Klein Lengden, ist neuer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Die Sozialdemokratin Frauke Heiligenstadt ist neue Kultusministerin des Landes. Und Gabriele Andretta (SPD) aus Göttingen wurde vom Parlament einstimmig als Vizepräsidenten des Landtages gewählt. 

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Neue Kultusministerin in Niedersachsen: Frauke Heiligenstadt.

Northeim/Hannover. Frau Heiligenstadt, wie fühlt sich das neue Ministeramt an?
Sehr unterschiedlich: Freude, ein bisschen Aufregung, aber auch ganz viel Neues ist dabei. Insgesamt überwiegt aber die Freude. Ich erhalte sehr viel persönlichen Zuspruch, der mich trägt und mir viel Kraft gibt.

Was wird sich dadurch für Ihre tägliche Arbeit und für Sie persönlich ändern?
Als Abgeordnete ist man doch sehr stark Einzelkämpferin. Jetzt habe ich eine große Mannschaft, ein ganzes Ministerium zu leiten. Ich muss viele zusätzliche Anforderungen erfüllen, habe eine ganz andere Verantwortung durch das Amt. Das Ministerbüro habe ich schon bezogen. Derzeit bin ich dabei, die Kolleginnen und Kollegen kennen zu lernen, die mich sehr gut unterstützen. In Hannover wohne ich aber noch nicht. Ich pendle meist, die Verbindung mit dem Zug ist ja sehr gut. Mittelfristig werde ich mir aber wohl eine kleine Zweit-Wohnung nehmen.

Werden Sie trotz des Amtes noch genügend Zeit haben, sich um Ihren Wahlkreis zu kümmern?
Ich freue mich auch weiterhin auf meine Arbeit im Wahlkreis. Natürlich werde ich nicht mehr ganz so viele Termine wie bisher wahrnehmen können.

Wie kann die Region Südniedersachsen von Ihrem Amt profitieren?
Die Region wird insgesamt durch den Regierungswechsel profitieren, weil neben mir noch viele weitere Abgeordnete aus Südniedersachsen in Führungspositionen sind.

Was werden Ihre ersten Amtshandlungen sein?
Ich werde in den nächsten Tagen in die Büros gehen, um die Mitarbeiter persönlich kennen zu lernen. Wir sind ein großes Haus mit über 200 Beschäftigten und damit das größte Ministerium nach Anzahl der Mitarbeiter. Außerdem liegen mir schon viele Anfragen zu Gesprächen von Verbänden und Institutionen vor.

Welche Ziele verfolgen Sie langfristig?
Das sind nach wie vor die Ziele, die wir auch schon im Wahlkampf genannt haben. Als erstes will ich die frühkindliche Bildung stärken, weil ab August der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für alle unter Dreijährigen gilt. Da gibt es noch richtig viel zu tun, weil Niedersachsen in der Beziehung noch ganz weit hinten steht. Weitere Schwerpunkte werden dann Gesamtschulen und Ganztagsschulen, die Inklusion und Jugendliche ohne Ausbildungsplatz sein. Diese Themen spielen bei den Menschen einfach eine große Rolle. Interview: afu

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Am Dienstag hat sich der neue Niedersächsische Landtag konstituiert. Dabei haben drei Abgeordnete aus Südniedersachsen besondere Ämter und Aufgaben übernommen: Der bisherige Fraktionschef der Grünen, Stefan Wenzel aus Klein Lengden, ist neuer Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz. Die Sozialdemokratin Frauke Heiligenstadt ist neue Kultusministerin des Landes. Und Gabriele Andretta (SPD) aus Göttingen wurde vom Parlament einstimmig als Vizepräsidenten des Landtages gewählt. 

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