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Freibad Weende „ein Unikat“

Bauarbeiten in vollem Gange Freibad Weende „ein Unikat“

Das Weender Freibad werde ein „für Deutschland neuartiges Modell“. Das sagt Eberhard Gramsch, Vorsitzender des Fördervereins Freibad Weende. Die Umbauarbeiten laufen, im Frühjahr 2018 soll das Bad wiedereröffnen - mit vielen Neuerungen.

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Quelle: Hinzmann

Weende. Zurzeit laufe alles sehr positiv, freut sich Gramsch. Am 21. November setzte Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler den ersten Baggerstich, seitdem wird mit Hochdruck am Umbau des Freibades gearbeitet. „Wir gehen davon aus, dass terminlich alles eingehalten wird“, erklärt Gramsch. Der Zeitplan sieht für den Herbst dieses Jahres die Fertigstellung der Schwimmbecken vor.

Um Kosten zu sparen, werden unter anderem die Breite und Tiefe des Schwimmerbeckens verringert. Die Folge: Vier 50-Meter-Bahnen mit einer Wassertiefe von 1,35 Metern. Zudem soll das Freibad zu einem Naturbad werden. Die Beheizung des Wassers werde zwar technisch noch möglich sein, sagt Alexander Frey, Geschäftsführer der Göttinger Sport und Freizeit GmbH (GöSF), soll dann aber nur noch für einzelne kältere Tage angeschaltet werden. „Dass wir bei einer permanenten Schlechtwetterperiode 23 Grad warmes Wasser vorhalten können, das will ich nicht versprechen“, sagt Frey mit Blick auf die geplante Wiedereröffnung im Frühjahr 2018.

Generell wird sich einiges verändern: Entlang der Hannoverschen Straße soll ein neues Funktionsgebäude entstehen, mit Umkleiden, Duschen und Toiletten. Auf den Grünanlagen des Freibades sollen den Besuchern zwei Beachvolleyballfelder, Trampoline, ein Kletterfelsen, zwei Spielplätze, eine Seilbahn und ein Trimparcour geboten werden.

Außerdem ist ein Sandstrand am Nichtschwimmerbecken und ein zusätzlicher behindertengerechter Zugang zum Freibad am nördlichen Ende des Geländes geplant. Hierzu müsste ein Gebäude des SC Weende versetzt werden, der Verein zeige sich diesbezüglich kooperativ, erklärt Gramsch. Frey äußert zudem das Ziel, wieder eine Gastronomie einzurichten. Denn: „Es ist uns bewusst, dass ein Freibad ohne Pommes kein Freibad ist.“

Einzigartig machen soll das Bad aber etwas ganz anderes: Ein variabler Zaun. Dieser soll nach den Schwimmzeiten wie ein Gürtel möglichst eng um die Schwimmbecken gezogen werden und die Parkanlage auch nach 20 Uhr noch für Bürger nutzbar machen. Frey nennt die Pläne „ein Unikat“, für das es keine Schublade mit Konzepten gebe, etwa wenn es zu Vandalismus oder Verschmutzung komme. Allerdings soll die Anlage „gezielt mit Einbruch der Dunkelheit geschlossen werden“, sagt Frey.

Von Yannick Höppner

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