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Freibad Weende: Streit im Förderverein über Konzept

Rücktritt Freibad Weende: Streit im Förderverein über Konzept

Der stellvertretende Vorsitzende des Freibad-Fördervereins, Franc Pfahl, ist im Streit um das künftige Badkonzept zurückgetreten. Meinungsverschiedenheiten im Vorstand über das weitere Vorgehen seien sowohl dem Verein als auch dem Ziel, das Freibad zu erhalten, nicht dienlich, begründete Pfahl seinen Entschluss in einem offenen Brief.

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Freibad Weende

Quelle: Heller

Weende. Zu jeder Zeit habe er die Interessen des Vereins im Auge gehabt und wahrgenommen.

Pfahl, Mitglied im Stadtrat und im Weender Ortsrat für die SPD, hatte im Sportausschuss dem neuen Konzept der städtischen Sport und Freizeit GmbH (GoeSF) zugestimmt. Der Vereinsvorstand lehnt das Konzept ab, insbesondere den Verzicht auf den Zehn-Meter-Turm. Der Vorsitzende Eberhard Gramsch kündigte für die Mitgliederversammlung am Mittwoch, 3. April, um 19 Uhr in der Festhalle auch eine Debatte über Pfahl an.

Fortbestand des Freibades gefährdet

Die GoeSF habe gegenüber dem Vorstand mehrfach deutlich gemacht, dass mit dem Konzept dasjenige erreicht sei, was die Verwaltung als Kompromiss mitmachen würde, so Pfahl. Das bedeute auch, dass der Auftrag der Mitglieder, den bestmöglichen Kompromiss für Weende zu erzielen, erreicht sei. „Nach meiner festen Überzeugung würde durch eine Ablehnung dieses vorgelegten Konzeptes der Fortbestand des Freibades gefährdet“, fürchtet Pfahl. So habe er sich gezwungen gesehen, dem Beschluss im Sportausschuss zuzustimmen. Noch gebe es für den Fortbestand eine Mehrheit, ob dies in mehreren Monaten bei der ablehnenden Haltung des Fördervereins immer noch der Fall wäre, sei nicht sicher.

Der Sportausschuss hatte am 12. März dem GoeSF-Entwurf zur Kosteneinsparung und Umbau des Weender Freibades für 1,5 Millionen Euro zugestimmt. Ein Entscheidung soll im Stadtrat am Freitag, 12. April, fallen.

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Neues Konzept

Das neue Konzept zum Umbau und Weiterbetrieb des Weender Freibades stößt bei den Ortsratsfraktionen von SPD und Grünen auf Akzeptanz. „Es ist zwar bedauerlich, dass der Sprungturm zukünftig allenfalls als Kletterturm genutzt werden kann, insgesamt aber halten wir das Konzept der GoeSF für sinnvoll und tragfähig“, so Franc Pfahl (SPD).

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