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Friedland: Neues Rathaus mit Feuerwehrzentrale?

Statt Spritzenhaus große Lösung Friedland: Neues Rathaus mit Feuerwehrzentrale?

Seit Monaten zerbrechen sich Friedlands Politiker den Kopf, ob sie das Amtshaus in Friedland für die Feuerwehr sanieren oder für 1,7 Millionen Euro eine neue Feuerwache bauen sollen. Jetzt liegt eine ganz neue Idee auf dem Tisch – ein ganz großer Wurf.

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Tage als Rathaus gezählt? Die Verwaltung könnte im Falle eines Neubaus Teil einer neuen Seniorenwohnanlage werden.

Quelle: Pförtner

Friedland. Kurz zusammengefasst lautet er: Die Gemeinde verkauft das Amtshaus, verkauft auch das Rathaus samt den Groß Schneer Feuerwehrhallen, legt die beiden Ortswehren Friedland und Groß Schneen zusammen und baut am Ortsausgang Richtung Friedland in Groß Schneen für 2,3 Millionen Euro ein ganz neues Rathaus samt Feuerwehrzentrale.

Und weil auch die Sparkasse Göttingen ihr Gebäude gegenüber dem bisherigen Rathaus gleich mit verkaufen und als Untermieter oder Mitinvestor in den Neubau ziehen könnte, würde an der Bönnekerstraße in Groß Schneen ein riesiger Komplex frei, den der Altenheim-Betreiber Sven Tilch für den Neubau eines Senioren-Wohn- und Pflegezentrums nutzen möchte – mit Anbindung ans Mehrgenerationenhaus. Zugleich wäre der umstrittene Plan eines Neubaus am Einzelberg vom Tisch.

Am Montag hat Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) die Pläne – eigentlich erst die Ideen dazu – in einem großen Kreis den Fraktionsvorsitzenden und den Orts- und Feuerwehrvertretern vorgestellt. Die Reaktion sei „jedenfalls nicht schroff ablehnend“ gewesen.

Die Verwaltung hat grob berechnet, was der Gemeinde unter dem Strich an Kosten entstehen würde. Bei Verkauf des Friedländer Amtshauses, das ebenfalls Tilch als neue Verwaltung der Seniorenanlage Schloss Friedland interessiert, bei Verkauf des heutigen Verwaltungskomplexes und einer Investitionsbeteiligung für 250 Quadratmeter Sparkassennutzung, würde der Neubau die Gemeinde rund 2,3 Millionen Euro kosten. Das Einsparpotenzial eines Neubaus in Unterhaltung und Energie sei überdies enorm.

Allerdings müsste noch das Problem der Schranke, also der Bahnlinie quer durch die Gemeinde, gelöst werden. Eventuell wäre eine kleine Wache im Westen Friedlands, zum Beispiel in Anbindung an die Wache des Arbeiter-Samariter-bundes an der Witzenhäuser Straße, für den Erstangriff der Wehr ausreichend.

Die Verwaltung will die Vorschläge jetzt in den Fraktionen beraten lassen. Die Bürger sollen in einem moderierten Prozess eingebunden werden und eigene Ideen einbringen. Bis November 2013 soll der Prozess entschieden sein.

Denkbarer Rathaus-Bauplatz: Wiese oben links an B27.

Denkbarer Rathaus-Bauplatz: Wiese oben links an B27.

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