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Friedrichs schreibt an Verkehrsminister

Öffnung des Heidkopftunnels für Gefahrgut? Friedrichs schreibt an Verkehrsminister

Im Streit um die geplante Umleitung der Bundesstraße 80 durch Friedländer Ortschaften und die als Teillösung angebotene mögliche Öffnung des Heidkopftunnels für Gefahrgut hat Friedlands Bürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) jetzt direkt den niedersächsischen Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) angeschrieben. In dem Brief beklagt Friedrichs, dass die örtlichen Institutionen bisher nicht einbezogen wurden.

So bittet der Bürgermeister um Aufklärung, ob es tatsächlich so ist, dass feuerwehrtechnische Fragen in dem gutachterlichen Verfahren gar nicht angesprochen werden. Gerüchten zufolge sollen erweiterte Aufgaben für Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehren, wie sie durch Gefahrgutunfälle im Tunnel entstehen, ohne Einbindung dieser in die Ergebnisanalyse einfach auf die untere Ebene delegiert werden. Es müsse der Eindruck verhindert werden, dass derartige neue Aufgaben als Alltagsgeschäft angesehen werden und „quasi nebenbei erledigt werden können.“

Ausführlich schildert Friedrichs dem Minister, dass die Öffnung des Tunnels das B-80-Problem nicht löst. Die Menschen der Region hätten schon die negativen Folgen des Baus der A 38 hinnehmen müssen und sollten nun zusätzlich unter Versäumnissen des hessischen Straßenbauamtes leiden. Friedrichs bittet den Minister dringend, seine Kontakte zu nutzen, damit eine Lösung des Problems auf hessischem Gebiet gefunden wird. Jürgen Gückel

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