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Frühjahrsbörse des Aquaristischen Arbeitskreises Leinetal

Kampffisch trifft Guramis Frühjahrsbörse des Aquaristischen Arbeitskreises Leinetal

Fasziniert und interessiert betrachtet der zwölfjährige Leon die Becken mit den verschiedenen Kampffischen. Bei der Frühjahrsbörse des Aquaristischen Arbeitskreises Leinetal (AAL) am Sonntag in der Jugendherberge Göttingen hält er Ausschau nach potenzieller Gesellschaft für die Fische in seinem eigenen Aquarium.

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Interessiert sich für Kampffische: Leon betrachtet die Auswahl bei der Frühjahrsbörse des Aquaristischen Arbeitskreises Leinetal.

Quelle: Heller

Göttingen. „Ich habe auch einen Kampffisch“, sagt Leon, „und ein paar Neons“. Seit vier Jahren ist der Zwölfjährige Aquarianer. Er mache alles selbst, meint er, auch das Säubern des 60-Liter-Beckens. Bei den Scheiben helfe allerdings der Panzerwels, ergänzt Leons Vater.

„Ich finde es schön, die Fische zu beobachten“, begründet Leon sein Hobby, dem er seit nunmehr vier Jahren nachgehe. Vor allem, wenn die Fische Lebendfutter bekämen, „ist es interessant zuzuschauen , wenn sie es jagen“.

Junge Menschen wie Leon für die Aquaristik und den Verein zu begeistern, sei eines der Ziele, die der AAL mit den beiden Börsen im Frühjahr und Herbst verfolge, sagt Börsenwart Reinhard Kotzan. Die Veranstaltung biete den Mitgliedern außerdem die Möglichkeit, eigene Nachzuchten mit unabhängiger Beratung abgeben zu können.

Das liege daran, „dass wir alle nicht von diesem Hobby leben“, betont Kotzan. Zehn Prozent des Erlöses, den die Aquarianer mit dem Verkauf ihrer Tiere einnehmen, kämen dem Verein zugute.

Und gekauft wird von den etwa 350 Besuchern in den vier Stunden , die die Börse geöffnet hat, reichlich. Fische, aber auch zum Beispiel Helena.

Das seien „Schnecken, die andere Schnecken fressen und sich im Kies von alleine vermehren“, wie ein junger Züchter seine Ware anbietet. Am Stand nebenan werden Tiger-Garnelen feilgeboten. Auch Wasserpflanzen und Aquariums-Technik wie Pumpen, Literatur und Zubehör sind erhältlich.

Ein Pärchen namens Fancy

Im Mittelpunkt stehen am Sonntag jedoch die Fische. Die größten Exemplare der Börse hat die Northeimer Hobbyzüchterin Ilka Lau dabei: Zwei Küssende Guramis, die immer wieder die Beckenscheibe küssen. Sie seien sehr gutmütige und aktive Fische, beschreibt sie das Wesen der beiden Exemplare im kleinen Schaubecken.

Zuhause in Northeim haben sie viel mehr Platz, denn „sie sind gute Schwimmer und brauchen mindestens ein 300-Liter-Becken“. Die Aquaristik begeistere sie schon von Kindheit an. Sie habe „im Keller ein paar Becken mit 350 und 200 Litern, und ein großes mit 540 Litern im Wohnzimmer“, zählt sie auf und ergänzt, „und noch diverse kleinere“.

Wenige Schritte weiter ziehen die Kampffische von Derk Reckel die Blicke der Börsenbesucher auf sich. Besonders farbenprächtig und, wie der Moringer stolz betont, „in Wettbewerbsqualität“, ein Pärchen mit dem Namen Fancy. „Damit ist bei Wettbewerben einer der vorderen Plätze garantiert“, denn die Tiere würden den internationalen Zuchtstandards entsprechen.

Auch sogenannte Giants züchtet Reckel. Dieser Schleierkampffisch werde bis zu neun Zentimeter groß, erklärt er. Einer, der ihm aufmerksam zuhört, ist Leon, der bei dieser Börse sicher etwas passendes für sein Aquarium gefunden hat.

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