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Fünf Tage schuften für Iglu im Garten

Stabiles Haus aus Schnee Fünf Tage schuften für Iglu im Garten

In fünf Tagen ein ganzes Haus bauen? Das geht, wenn viel Schnee liegt, der als Baustoff dienen kann. Ein solches Schneehaus steht seit einigen Tagen in einem Eddigehäuser Garten. Durch die Errichtung eines Iglus hat Familie Pröhl der Grundfläche ihres Hauses draußen fast acht Quadratmeter hinzugefügt.

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Werk vollendet: Julius Pröhl, Alexander R., Vincent Sartorius, Joséphine Pröhl und Joshua Flentje (v.l.) vor ihrem Iglu.

Quelle: Hinzmann

Eddiegehausen. Schon des öfteren versuchten sich Thomas Pröhl und seine Kinder im Iglubau, „aber meistens hat der Schnee nicht ausgereicht“, erinnert sich der Eddigehäuser an Bauprojekte der Vergangenheit. In diesem Jahr aber gelang den Pröhls mit Unterstützung von Freunden ihr Meisterwerk: zwei Meter hoch, mit einem Außendurchmesser von vier Metern und einer ebenmäßigen Kuppel.

Gestartet hatten Joséphine und Julius Pröhl, 16 und 18 Jahre alt, unterstützt von Vater Thomas, zunächst allein. Als sie sich angesichts der absehbaren Gebäudegröße des bevorstehenden Arbeitspensums bewusst wurden, alarmierten sie ihre Freunde. Vincent Sartorius, Alexander R. und Joshua Flentje verstärkten in den kommenden drei Tagen die Baukolonne.

Aus Schneequadern, die in einer Plastikwanne verdichtet und gepresst wurden, entstand ein stabiler Kuppelbau mit rund 50 Zentimeter starken Wänden. Nicht nur im Garten, sondern auch auf den Wegen rund um das Haus schaufelten die Iglubauer Schnee, „Bauen und Räumen haben sich gut ergänzt“, sagt Thomas Pröhl. Die Blöcke wurden mit Pappschnee verbunden und froren über Nacht zusammen. „Zeitweise haben wir befürchtet, dass es viel zu groß ausfällt“, erzählt Pröhl. Aber das Iglu wuchs stetig, und auch das Schließen des Kuppeldaches gelang zu aller Zufriedenheit. Bei Eiseskälte arbeiteten sich die Jugendlichen warm, kamen sogar richtig ins Schwitzen, vor allem beim Innenausbau, erzählt Joséphine. „Die Schneewände isolieren richtig gut.“

Im Vertrauen darauf soll das Iglu mit einem Grillfest auch noch offiziell eröffnet werden. Und sogar eine Übernachtung ist geplant – allerdings wollen bislang nur drei der fünf jungen Bauherren das Experment wagen. „Ich habe einen guten Schlafsack“, glaubt Vincent und überlegt bereits, ob er wohl an der Decke eine Lichtquelle installieren kann.

kk

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