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Für Stadt und Händler lohnend

Weihnachtsmarkt Für Stadt und Händler lohnend

Ölbronn-Dürrn? Loxstedt-Nesse? Udstadt-Weiher? Graste? Nie gehört? Macht nichts. Auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt sind diese Orte aus dem Norden und Süden der Republik derzeit jedenfalls vertreten.

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Standbetreiber aus ganz Deutschland auf dem Göttinger Weihnachtsmarkt: Die Händler schätzen die Attraktivität des Marktes.

Quelle: CR

Und mit ihnen zahlreiche andere Anbieter, die nicht aus der Region Göttingen kommen, die Attraktivität des Marktes aber schätzen. Von den mehr als 80 Standbetreibern sind nur rund 20 direkt aus Göttingen oder dem Landkreis, elf kommen aus dem Kreis Northeim. Die übrigen aus Nordhessen, Süddeutschland oder Polen.

„Es ist doch klar, dass es für einen Markt dieser Größenordnung nicht ausreichend Betriebe des Schausteller- und Reisegewerbes gibt, die in der Stadt Göttingen beheimatet sind und gleichzeitig Angebote haben, die dem Charakter des Marktes entsprechen“, sagt Stadtsprecher Detlef Johannson. Die Quote der Göttinger Anbieter hält er für „überhaupt nicht niedrig, wenn man sich nicht lokal, sondern regional orientiert“. Die Verteilung von Ständen lokaler, regionaler und überregionaler Anbieter sei seit Jahren nahezu konstant.

Bei der jährlichen Standvergabe geht es der Stadt darum, ein „Weihnachtsmarkt-typisches Angebot“ zu präsentieren. Die Auswahl treffe der Fachbereich Ordnung nach Anhörung des sogenannten Weihnachtsmarktbeirates unter Berücksichtigung der Gewerbeordnung, der Göttinger Marktsatzung und der Richtlinien „über die Vergabe von Standplätzen“. Dabei gehe es um die Berücksichtigung verschiedener Warengruppen (Süßwaren, Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle, Obst und Gemüse, Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle, kunsthandwerkliche Produkte und Fahrgeschäfte).

40 Bewerbern um einen Standplatz, so Johannson, habe man in diesem Jahr allerdings eine Absage erteilt. So kämen etwa „die Händler mit Modeschmuck nicht zum Zuge, die das ganze Jahr über in der Stadt präsent sind oder sein können“. Johannson: „Und wir möchten nicht, dass die Getränke- und Verzehrstände überwiegen.“ Nicht beachtet werden Anfragen von „ortsansässigen Gastronomen“, beschreibt Johannson die Vergabegrundsätze. Einige von ihnen hatten in der Vergangenheit immer wieder geklagt, nicht berücksichtigt worden zu sein. „Der Markt ist der Wirtschaftsplatz für das Schausteller- und Reisegewerbe“, stellt Johannson klar.

Allein durch die Standgebühren auf dem Weihnachtsmarkt fließen rund 75 000 Euro in die Stadtkasse. Zusätzlich investieren die Marktbeschicker in etwa die gleiche Summe für Deko und Beleuchtung. An Standgebühren sind für die Händler je nach Ware, Größe und Standort zwischen 2,60 und 13 Euro pro laufendem Meter fällig.

Von Michael Brakemeier

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