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Fundamente für neues Mehrzweckgebäude gelegt

Festhalle 2011 fertig Fundamente für neues Mehrzweckgebäude gelegt

Noch vor dem großen Frost sind die Fundamente für das neue, große Mehrzweckgebäude in Weende gelegt. Auch am Freitag bei Minusgraden und Schnee sind Arbeiter auf der Baustelle an der Ernst-Fahlbusch-Straße beschäftigt.

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Fundamente für neues Mehrzweckgebäude: Baubeginn an der Ernst-Fahlbusch-Straße in Weende.

Quelle: Mischke

Für fast fünf Millionen Euro überwiegend aus dem Konjunkturpaket II des Bundes soll dort ein multifunktionales Gebäude mit zusätzlichen Klassenräumen für die Schule am Tannenberg, mit Räumen für einen neuen Hort und mit einer Mensa auch für die benachbarte Grundschule entstehen. Die Mensa soll künftig auch als Veranstaltungsraum für den Ortsrat, Vereine und andere Gruppen dienen – Ersatz für die im Herbst abgerissene Weender Festhalle. Die Bauverwaltung peilt dieFertigstellung im Januar 2011 an. Die Kosten werden jetzt mit 4,75 Millionen Euro beziffert. Im Juli hatten die Weender mit einer Party Abschied genommen von der alten Festhalle. Noch herrscht Skepsis, ob die neue Mensa den Wünschen an einen Veranstaltungsort genügen wird.
Skepsis herrscht im Ortsrat auch, ob die Mieteinnahmen wie bisher aus der Vermietung der alten Festhalle fließen werden. Das Weender Ortsratsbudget profitiert zum Teil davon. 2010 sollen wegen der Finanzlage der Stadt, die Ortsratsbudgets erneut gekürzt werden. Den vorgeschlagenen Verteilungsschlüssel mit stärkeren Kürzungen bei den großen Ortsteilen lehnte der Ortsrat während seiner jüngsten Sitzung einstimmig ab. Um Kürzungen komme man nicht vorbei, aber die Verteilung sei undurchsichtig und irrational, beklagte Karl Drewes (SPD). So solle jetzt beispielsweise für jeden Elliehäuser Einwohner fünf Euro gezahlt werden, für jeden Weender nur 1,49 Euro.
Ob Rücklagen des Ortsrates – rund 37 000 Euro – auch noch 2011 in die neue Veranstaltungshalle investiert werden können, blieb unklar. Die Antwort des Kämmerers sei unbefriedigend, so Ortsbürgermeister Hans Otto Arnold (CDU). Wenn nur noch ein Rückgriff 2010 möglich sei, wäre das eine Bestrafung für diejenigen, die sparsam gewirtschaftet hätten.

Von Gerald Kräft

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