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Ganztagsschule: Anbau für Mensa wird teurer

Heinrich-Grupe-Schule Ganztagsschule: Anbau für Mensa wird teurer

Der Anbau für die neue Mensa der Heinrich-Grupe-Schule (HGS) wird teurer als erwartet. Nicht mehr 300 000 Euro, sondern mindestens 350 000 Euro stehen im Raum.

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Das Absperrband flattert schon: In diesem Bereich soll die Heinrich-Grupe-Schule den Anbau für die Mensa erhalten.

Quelle: Heller

Darüber hat die Verwaltung jetzt die Mitglieder des Schulausschusses informiert. Die Mensa ist für die geplante Umwandlung der HGS in eine offene Ganztagsschule unerlässlich. Ein positiver Bescheid vom Land steht zwar weiterhin aus, die Planungen aber laufen derweil an. Schließlich will man so schnell wie möglich mit dem Bau beginnen.

Der Erweiterungsbau soll neben der knapp 100 Quadratmeter großen Mensa eine Küche, einen Vorratsraum und einen etwa 30 Quadratmeter großen Mehrzweckraum beherbergen und links an der Schule anschließen. Die größte Herausforderung dabei sei es, einen barrierefreien Zugang vom Schulgebäude zum Erweiterungsbau zu schaffen, sagte Klaus Hampe von der Verwaltung. Derzeit würden mehrere Varianten geprüft.

HGS-Schulleiterin Lilo Ziegler-Mehrtens nahm die ersten Planungen für den Anbau mit gemischten Gefühlen auf. „Wir können uns darauf einlassen, aber wir müssen unser Konzept umstellen“, sagte sie. Schließlich könnten in der Mensa nicht alle Kinder gleichzeitig essen. Das sei „nicht das Optimum“. Dennoch sei man kompromissbereit. Ursula Barking (Grüne) warb um Geduld. Die Pläne stünden noch ganz am Anfang. Damit müsse man nun erst einmal arbeiten. Sie gebe Ziegler-Mehrtens aber insofern Recht, dass man in der Mensa nicht alle Kinder auf einmal verköstigen könne.

Gerhard Winter (CDU) hingegen behagte die prognostizierte Kostensteigerung ganz und gar nicht. „Wir sind alle von 300 000 Euro ausgegangen“, sagte er. Jetzt sei eine „richtige Finanzierung“ umso wichtiger. „Vorher werde ich dieser Maßnahme nicht zustimmen.“ Im schlechtesten Fall müsse man eben andere Möglichkeiten suchen – „und zwar ohne Neubau“. Jörg Kunkel (SPD) gab sich indes zuversichtlich. Kurt Asch, baupolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, sei sich sicher, „dass wir den Kostenrahmen einhalten“.

Diskussion gab es im Schulausschuss auch um die Beteiligung der Bürgerschaft an der Planung des Erweiterungsbaus. So erwähnten verschiedene Anwesende in der Bürgerfragestunde, dass durch gemeinsames bürgerschaftliches Engagement von Eltern, Schulelternrat, Förderverein und Bürgerstiftung 50 000 Euro als Fördersumme eingeworben werden konnten. Deshalb müsste es aus Sicht dieser Gruppen eigentlich selbstverständlich sein, neben Schule und Gemeinde als dritte Partei mit beratender Stimme in allen am Entscheidungsprozess beteiligten Gremien vertreten zu sein.

Wenn sich die Bürgerschaft beteilige, werde man sie auch einbeziehen, sagte Kunkel. Mehr sei indes nicht möglich. Auch Jörg Winter (CDU) sagte, dass man viel Wert auf eine Bürgerbeteiligung lege. Die Form der Beteiligung müsse indes noch gefunden werden. Aber, so Winter weiter: „Hier geht es um den Anbau, das Souverän ist der Rat.“ Mitdiskutieren sei möglich, mitentscheiden nicht.

Der Bauausschuss der Gemeinde Rosdorf behandelt das Thema am heutigen Dienstag, 8. Februar. Beginn ist um 19 Uhr im Gemeindezentrum Rosdorf (Raum 14), Lange Straße 12.

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