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Gedenken an Deportierte und zerstörte Synagogen

Progrom Gedenken an Deportierte und zerstörte Synagogen

Am 9. November 1939 wurden während der sogenannten Reichspogromnacht zahlreiche Synagogen in ganz Deutschland von Nationalsozialisten zerstört, geplündert und niedergebrannt. Auch in der Region, unter anderem in Göttingen, Dransfeld und Adelebsen wurde gestern Abend an die Schandtaten vor 71 Jahren erinnert.

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Mahnmal: Gedenkfeier zum 9. November auf dem Platz der Synagoge in Göttingen.

Quelle: Heller

Die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit veranstaltete mit der Stadt Göttingen eine Gedenkfeier am Platz der Synagoge an der Oberen Maschstraße. „Splitter der Zeit – 9. November 2009 – 9. November 1938: eine Zeitreise“ überschrieben Schüler einer zehnten Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums ihre Überlegungen zur 71. Wiederkehr des Datums. „Wir empfinden Abscheu vor den schrecklichen rassistischen Taten und versprechen, dass so etwas nie wieder passiert“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Meier. Seit der Errichtung des Mahnmals der zerstörten Synagoge 1973 kommen dort jedes Jahr mehrere Hundert Göttinger zusammen.

Das Dransfelder Bürgerforum 9. November und der Jugendtreff der St.-Martini-Gemeinde erinnerten vor der ehemaligen Synagoge in der Gerlandstraße an vertriebene und deportierte Dransfelder Juden. Ernst Achilles-Wengel verurteilte die Schändung des jüdischen Friedhofs in diesem Jahr durch Unbekannte. „Wissen die Täter um die Bedeutung von Friedhöfen für Menschen jüdischen Glaubens?“ Der Friedhof sei und bleibe ein heiliger Ort, sagte Wilhelm Behrendt von der Projektgruppe Spurensuche.

ft/epw

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