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Gedenkfeiern zum 9. November

Mahnmal Gedenkfeiern zum 9. November

Mit „Splitter der Zeit – 9. November 2009 – 9. November 1938: eine Zeitreise“ ist die Gedenkstunde zur Reichspogromnacht am Montag, 9. November, am Platz der Synagoge (Obere / Untere Maschstraße) betitelt. Die Feierstunde wird von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit und der Stadt Göttingen organisiert.

Schüler der zehnten Klasse des Theodor-Heuss-Gymnasiums (THG) sind beteiligt. Sie sammelten Materialien und verfassten eigene Texte, die sich mit der Reichspogromnacht 1938 auseinandersetzen. Daneben gibt es eine musikalische Begleitung. Die Feierstunde endet mit einem von der Jüdischen Gemeinde gesungenen Trauergebet, dem Kaddish. Beginn ist um 18 Uhr.

Im Anschluss veranstaltet das Jüdische Lehrhaus um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek, Gotmarstraße 8, eine „Lange Nacht der Erinnerung“. Sie steht unter dem Titel „Thommy, ein Kind überlebt die Nazizeit“. Zu sehen ist ein Filmbericht über Prof. Thomas Buergenthal, Richter am Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Der 75-Jährige wurde als Kind von den Nazis nach Auschwitz und Sachsenhausen deportiert. Nach seiner Befreiung lebte er mit seiner Mutter in Göttingen, ehe er 1951 in die USA auswanderte. Der Ehrendoktor der Universität Göttingen und Namensgeber des Gebäudes der Stadtbibliothek wurde im Rahmen des Filmprojekts „Ehemalige jüdische Mitbürger in Göttingen und im Landkreis“ interviewt. Die „Lange Nacht der Erinnerung“ ist eingebunden in die Veranstaltungsreihe „Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“, die vom 9. November bis 30. Januar 2010 mit zahlreichen Vorträgen, Führungen und Workshops an die Schrecken der Verfolgung, Entrechtung und systematischen Ermordung von Millionen Menschen zur Zeit des Nationalsozialismus erinnert.

mns/bar

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