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Gedenkstunde für die Opfer der Nazi-Diktatur

Platz der Synagoge Gedenkstunde für die Opfer der Nazi-Diktatur

Etwa 350 Bürger haben sich gestern Abend zu einer offiziellen Gedenkstunde am Mahnmal für die 1938 von den Nazis niedergebrannten Synagoge vor dem DGB-Haus versammelt. Sie gedachten in diesem Jahr insbesondere der aus den Diensten der Göttinger Universität herausgeworfenen jüdischstämmiger Hochschullehrer, aber auch aller Opfer der Nazi-Diktatur.

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Am Platz, wo bis 1938 die Göttinger Synagoge stand: Göttinger Bürger gedenken der Opfer der NS-Diktatur.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Beurlaubung und spätere Entlassung jüdischer Wissenschaftler begann bereits kurz nach der Machtergreifung Hitlers Anfang 1933. In Göttingen wurde die als „Säuberung“ bezeichnete Kampagne besonders rigoros umgesetzt.  Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) sprach von einer „giftigen Mischung aus Gleichgültigkeit, Angst und Antisemitismus“.

Schüler des Otto-Hahn-Gymnasiums gestalteten die Erinnerungsfeier, unter anderem mit Zitaten der Wisschenschaftler James Franck und Max Born zur damaligen Situation. Veranstaltungen zum Gedenken an die Opfer der NS-Diktatur gab es auch in Dransfeld, Adelebsen und Hann. Münden.

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