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Gegen Geld für GSO

Grüne: Reiseorchester Gegen Geld für GSO

„Ein höherer Zuschuss für das Göttinger Symphonie Orchester (GSO) ist angesichts abstürzender Steuereinnahmen nicht finanzierbar“, sagen die Grünen im Rat der Stadt Göttingen und stützen damit Dagmar Schlapeit-Beck.

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Wird von den Grünen als „Reiseorchester“ bezeichnet: das Göttinger Symphonie Orchester.

Quelle: EL

Die Kulturdezernentin hatte angekündigt, dass es im Etatplan der Stadt für 2010 keinen höheren Zuschuss für das GSO geben werde. Würde die Stadt dem Orchester freiwillig mehr Geld geben, „wäre das für das Land eine Steilvorlage, die Genehmigung des Haushalts 2010 zu verweigern“, erklärt die kulturpolitische Sprecherin der Grünen, Dagmar Sakowsky.

Hauptgrund für die Finanzierungslücke von rund 250 000 Euro beim Trägerverein des Göttinger Symphonie Orchesters ist eine tariflich zwischen dem Verein und seinen Mitarbeitern vereinbarte Gehaltserhöhung um 7,9 Prozent (Tageblatt berichtete). „Auch Musiker haben ein Recht auf Tarifverträge und ordentliche Bezahlung“, betont Sakowsky. Wenn die Stadt aber für das GSO die Zuschüsse drastisch erhöht, während sie bei vielen kleineren Einrichtungen kaum den Status Quo halten könne, „setzen wir politisch falsche Prioritäten“.
Im Kreise der Zuschussgeber steht viel eher das Land in der Pflicht. Denn schließlich habe sich das GSO zu einem „niedersächsischen Reiseorchester“ gewandelt. Diese strukturelle Ausrichtung sollte sich auch in der anteiligen Finanzierung widerspiegeln.

us

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