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Geldautomat in Göttingen gesprengt

Detonation auf Kaufpark-Gelände Geldautomat in Göttingen gesprengt

Großer Schaden, keine Beute: Unbekannte Täter haben in der Nacht zu Donnerstag einen frei stehenden Geldautomaten auf dem Gelände des Kaufparks gesprengt. Offenbar mit wenig Erfolg. Der Automat wurde zwar komplett zerstört, der Tresor aber nach ersten Erkenntnissen der Polizei nicht beschädigt.

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Trümmer auf der Straße: Durch die Wucht der Detonation wird der Geldautomat auf dem Gelände des Göttinger Kaufparks vollkommen zerstört.

Quelle: Hinzmann

Grone. Durch die Wucht der Explosion flogen Trümmerteile bis zu 30 Meter weit durch die Luft. Es entstand ein Sachschaden von rund 30 000 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Täter, nach Tageblatt-Informationen soll es sich um zwei Männer handeln, sind auf der Flucht. Weil zwei Stunden zuvor im etwa 70 Kilometer entfernten thüringischen Sollstedt ebenfalls ein Geldautomat gesprengt wurde, prüft die Polizei, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten besteht.

Gegen 4 Uhr hörten Sicherheitsleute des Kaufparks einen lauten Knall und fanden wenig später den Geldautomaten völlig zerstört vor. Sofort alarmierten sie die Polizei. Die Beamten um Einsatzleiter Mathias Klausch sperrten den Tatort ab. Wenig später traf auch die Spurensicherung ein.

Kaufpark-Manager Andreas Gruber war ebenfalls vor Ort. „Der Sicherheitsdienst hat mich informiert“, sagte er. Er sei froh, dass alle Sicherheitsmechanismen gegriffen hätten und niemand verletzt worden sei. Er sei sich sicher, dass eine der Überwachungskameras die Täter gefilmt habe, sagte Gruber. „Da kann man drauf wetten. Der Bereich ist sehr gut überwacht.“ Er sollte Recht behalten. Wie das Management später gegenüber dem Tageblatt bestätigte, sei die Tat gefilmt worden. Die Polizei werte die Aufnahmen nun aus.



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Der laute Knall der Explosion war weithin zu hören und erschreckte viele Anwohner und Anlieger. „Das war heftig, der Wahnsinn“, sagte ein Mitarbeiter der etwa 200 Meter vom Tatort entfernten Jet-Tankstelle kurz nach der Detonation. „Die ganze Hütte hat gewackelt. Sogar die Flaschen haben geklirrt.“ Verdächtige habe er aber nicht gesehen.

Zwei Stunden vor der Tat in Göttingen war in der Nähe von Nordhausen in Sollstedt ebenfalls ein Geldautomat gesprengt worden. Dieser befand sich allerdings in einer Bank. Auch dort machten die Täter offenbar keine Beute. Ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Taten bestehe, sei noch unklar, sagte Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. Die Ermittlungen dauerten noch an. Im Raum Kassel waren kürzlich ebenfalls zwei Geldautomaten gesprengt worden.

Hinweis: Der Artikel wurde aktualisiert.

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Den Geldautomaten der Echter Sparkassenfiliale haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch, 1. August, versucht aufzubrechen. Bei der misslungenen Tat verursachten die Täter einen Schaden von rund 50.000 Euro. Die Polizei fahndet mit Bildern nach den Tätern und vermutet einen Zusammenhang zu einer Geldautomatensprengung in Göttingen.

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Von Redakteur Andreas Fuhrmann

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