Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Geliebte Hundenamen und ungeliebte Kreisfusion

Wochenendkolumne Geliebte Hundenamen und ungeliebte Kreisfusion

Die Umfrage einer Haustierversicherung hat herausgefunden, was die beliebtesten Hundenamen Deutschlands sind: Luna, Emma und Paula stehen da bei den Hündinnen ganz oben auf der Liste, bei den männlichen Tieren sind es Sammy, Jack oder Oskar. Nur in Göttingen ist mal wieder alles ganz anders.

Voriger Artikel
Rosdorf: 500 Euro für Zaun des jüdischen Friedhofs
Nächster Artikel
Göttinger Ortsteile müssen erstmals für Winterdienst zahlen

Da haben wir nämlich unsere Leser auf der Straße und per Facebook gefragt, wie  sie denn ihre Vierbeiner rufen. Siehe da: Eine Paula gab es auch. Dazu eine lange Liste von kreativen anderen Namen wie Falk, Bijou, Praline, Sputnik, Tao, Abby – oder schlicht Baby . Die Göttinger-Wall-Mischung, die mein Familienleben vor vielen Jahren so richtig auf Trab brachte, trug übrigens auch einen etwas ausgefallenen Namen. Da der Familienrat sich darauf geeinigt hatte, es müsse sich um einen C-Wurf handeln, wurde er auf Chili con carne getauft. Rufname Chili.

Das sind doch mal so richtig nette Diskussionsthemen – zumindest für Hundebesitzer. Weniger beliebte, um nicht zu sagen ungeliebte Diskussionen schaffen es derzeit hingegen fast täglich in unsere Schlagzeilen: alles rund um die geplante Kreisfusion zwischen den Landkreisen Göttingen, Osterode und Northeim . Inzwischen müsste man schon eher schreiben: um die gerade nicht mehr geplante Kreisfusion. Denn Northeim stellt sich quer, möchte eine Reihe von Zusagen um Personalstellen, die auf keinen Fall nach Göttingen wandern oder gar verschwinden sollen. Wenn bis Anfang März keine Einigung in Sicht ist, wird es dann auch nichts mehr mit den Millionen, die man sich im Falle einer großen Lösung aus dem Finanzhaushalt des Landes erhoffen darf. In den kommenden Wochen wird also kräftig weiterdiskutiert, gestritten, geplant und verworfen.

Derweil formiert sich in Hannover die neue Landesregierung und schweigt sich vornehm über die Besetzung des künftigen rot-grünen Kabinetts aus. Immer noch zittern müssen Gabriele Andretta und Frauke Heiligenstadt , beide SPD, um ihre Ämter als Wissenschafts- beziehungsweise Kultusministerin. Derweil bangt Landrat Bernhard Reuter, SPD, in Göttingen, ob er seine bewährte Umweltdezernentin Christel Wemheuer von den Grünen wohl im Kreishaus behält. Denn die Grünen in Hannover suchen händeringend nach Männern, noch lieber Frauen, mit Verwaltungserfahrung. Und die hat Wemheuer ja nun erfolgreich gesammelt.

Und weil wir schon beim „Name-Dropping“ sind: Göttingens SPD-Bundestagsabgeordneter Thomas Oppermann wird als Mitglied eines Schattenkabinetts unter Per Steinbrück gehandelt . Eigentlich keine Überraschung, musste aber dezent über die überregionalen Zeitungen lanciert werden – damit es auch jeder schon mal gelesen hat. Wir lieben Politik!

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Wochenendkolumne

Politiker-Aussagen verblüffen selbst altgediente Journalisten immer wieder aufs Neue. Vergangene Woche war  ich auf Ärger von Seiten der Sozialdemokraten gefasst, weil ich am Beispiel des SPD-Landrates von Northeim, Michael Wickmann, vorgeführt hatte, wohin persönliche Postensuche so führen kann (zum Scheitern einer Kreisfusion beispielsweise).

mehr
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 13. bis 19. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt