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Gemeinsame Leitstelle für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste

Kooperations-Veinbarungen Gemeinsame Leitstelle für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste

Der geplante Bau einer gemeinsamen Leitstelle für Feuerwehr, Rettungsdienste und auch Polizei in Göttingen soll festgezurrt werden. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen Land, Stadt und Landkreis billigte der Finanzausschuss des Stadtrates jetzt einstimmig, ebenso Vereinbarungen zwischen Stadt und Landkreis über Feuerwehr und Rettungsdienst, die angepasst werden müssen.

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Michael Otto in der Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in der Breslauer Straße: Stadt plant Neubau mit Polizei.

Quelle: CH

Göttingen. Die sogenannte kooperative Leitstelle soll neben der Feuerwache in der Breslauer Straße , in der jetzt die Einsatzleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in Stadt und Landkreis untergebracht ist, neu gebaut werden. Die Stadt Göttingen baut und unterhält die neue Leitstelle auf Grundlage der Kostenregelungen. Das rund 2100 Quadratmeter große Gebäude soll 20 Leitstellenplätze sowie Technik- und Sozialräume enthalten.

Im Falle einer Kreisfusion in Südniedersachsen sollen von Göttingen aus auch  Feuerwehr- und Rettungseinsätze in den Landkreisen Osterode und Northeim koordiniert werden. Das ist aber noch nicht in trockenen Tüchern. Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsätze in Stadt und Landkreis Göttingen werden bereits von einer Leitstelle koordiniert und von der Stadt abgerechnet. Die Rettungsdienstkosten betragen in diesem Jahr voraussichtlich rund 13,7 Millionen Euro. Sie werden zum Großteil von den Krankenkassen bezahlt.

Die seit 1995 bestehenden Vereinbarungen zwischen Stadt und Landkreis Göttingen über den Betrieb der gemeinsamen Feuerwehr-Einsatzleitstelle sowie einer gemeinsamen Rettungsleitstelle und Abrechnungsstelle sollen jetzt angepasst werden. Die Kostenquote für den Landkreis von bislang 60 Prozent soll auf 56,5 Prozent sinken . Erstmals ist ein paritätisch von Stadt und Landkreis besetztes Gremium zur Abstimmung, Koordinierung und Streitschlichtung vorgesehen.

Kooperative Leitstelle
Die Stadt plant derzeit für den Bau der neuen kooperativen Leitstelle mit Kosten von rund 10,5 Millionen Euro. Das Land will für die Polizei für eine Nutzungsdauer von zehn Jahren 4,2 Millionen Euro zahlen und sich an den Betriebskosten beteiligen. Die Krankenkassen würden durch Zahlungen für den Rettungsdienst mit etwa 3,8 Millionen Euro zur Refinanzierung beitragen. Der Landkreis müsste 1,4 Millionen, die Stadt 1,1 Millionen Euro aufbringen. Ziel ist eine Inbetriebnahme im Januar 2015.
Eine räumliche Trennung zwischen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst wird es nicht geben. In Niedersachsen wäre das bislang einmalig. Die Polizeiinspektion will künftig von dort aus ihre Einsätze in Göttingen, Northeim, Osterode und Hildesheim leiten.
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