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„Die Leute kommen von weit her“

Göttinger Weihnachtsmarkt „Die Leute kommen von weit her“

Viele Besucher kamen am Wochenende auf den Weihnachtsmarkt. Das führte zu langen Wartezeiten an den Glühweinbuden. Die Bilanz der Betreiber ist gemischt. Während für einige das Wetter in den ersten Tagen zu kalt gewesen ist, freuen sich andere über bessere Umsätze als im Vorjahr.

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Quelle: Niklas Richter

Göttingen. Dichtes Gedränge herrscht in der Kaffeebar hoch über dem Göttinger Weihnachtsmarkt. Daniel Asmuß, Vorsitzender des Weihnachtsmarktvereins hat hier gerade alle Hände voll zu tun. „Wir haben eine Weihnachtsfeier nach der anderen“, erzählt er. Seit seiner Jugendzeit ist der Göttinger mit seiner Familie am Weihnachtsmarkt vertreten. „Bis heute hat sich viel verändert“, sagt er. Zum Positiven wie er findet. „Wir bieten hier viel für die Besucher die von weit her nach Göttingen kommen“, so Asmuß. Geändert habe sich das Angebot auf dem Markt, welches deutlich regionaler ausgerichtet ist. „Das wissen die Besucher zu schätzen“, so Asmuß.

Seine Bilanz fällt entsprechend positiv aus. „Die Verkaufszahlen sind besser als im Vorjahr.“ Wegen der kalten Temperaturen wurde vor allem viel Glühwein getrunken. In den nächsten Tagen sollten die Umsätze allgemein sogar noch ein wenig anziehen. Weil das Wetter milder wird, rechnet Asmuß mit mehr Gästen.
Gute Stimmung und gemütliche Atmosphäre eine Etage tiefer zwischen den fast 80 Ständen. Hier tummeln sich dicht an dicht die Besucher, die zum Teil mit dem Zug angereist sind. „Wir kommen jedes Jahr nach Göttingen, weil unsere Kinder hier studieren“, sagt eine Besucherin aus Hannover. „Durch die vielen Leute muss man an den Ständen lange warten“, moniert eine Besucherin aus Hann. Münden. „Wir haben lange nach einem Parkplatz gesucht“, sagt ein Besucher aus Kassel.
Am Rande des Weihnachtsmarktes sind auch vier Hunde des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) unterwegs. Wir nutzen den Markt, um auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen und gleichzeitig ein wenig Spendengelder zu sammeln“, sagt Dr. Bettina König, Staffelleiterin der Rettungshunde des ASB-Kreisverband Göttingen Land.
Nicht zufrieden mit seinen Umsätzen auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt zeigt sich Standbetreiber Michael Drolshagen. Seit 1963 ist seine Familie traditionell am Göttinger Weihnachtsmarkt dabei. „Die ersten Tage waren schwächer als im Vorjahr“, berichtet er.  Ein wesentlicher Faktor  war für ihn das Wetter, welches anfangs zu kalt gewesen sei. Ein Kritikpunkt seien zudem die zu kurzen Öffnungszeiten, die um 20.30 Uhr zu früh am Abend enden. „Da hat man uns in Kassel, wo der Weihnachtsmarkt erst um 22 Uhr geschlossen wird, etwas voraus“, so Drolshagen.

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