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Generation 60plus: Immer mehr Ältere in Arbeit

Beschäftigte in Göttingen Generation 60plus: Immer mehr Ältere in Arbeit

Sie sind wieder gefragt – auf den Baustellen, an den Maschinen und in den Büros. Jahre lang hatten es die Älteren schwer auf dem Arbeitsmarkt. Ging es der Firma schlecht, mussten sie oft vorzeitig gehen und fanden dann kaum noch Arbeit. Inzwischen steigt der Anteil der Älteren unter den Beschäftigten aber wieder stetig an.

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Der älteste Mann auf der Baustelle: Rainer Hampe hat keine Lust aufs Rentnerleben. Mit 71 Jahren ist er Bauleiter für den Bereich Haustechnik.

Quelle: IS

Göttingen. Im vergangenen Jahr erreichte er einen neuen Höchststand – im Kreis Göttingen ebenso wie bundesweit. Das bestätigen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

93 874 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte hat die Göttinger Arbeitsagentur im vergangenen Jahr im Landkreis Göttingen registriert, darunter 4735 im Alter von 60 bis 64. Damit lag ihr Anteil unter allen Beschäftigten bei fünf Prozent.

Anteil von 4,3 Prozent

Und es waren 371 mehr als 2011. Eine Zahl, die mit Blick auf die Jahre davor allerdings verblasst: 2008 waren 2922 Beschäftigte aus der Altersgruppe 60plus gemeldet. Damit machten sie gerade einen  Anteil von 3,4 Prozent der Beschäftigten aus. 2010 erreichten sie mit 3841 Angestellten und Arbeitern aus dieser Altersgruppe einen Anteil von 4,3 Prozent aus.

Auch die Zahl der älteren geringfügig Beschäftigten ist seit 2008 gestiegen. Hier lag ihr Anteil aber bei fünf bis 6,5 Prozent. Das könnte unter anderem daran liegen, dass finanziell geförderte Frührentner noch einer kleinen Nebenbeschäftigung nachgehen. Sie dürfen bis zu 450 Euro zu ihrer Rente dazu verdienen. 

Ältere Arbeitslose

Inzwischen steige die Zahl der Älteren unter den Arbeitslosen allerdings wieder, ergänzt die Sprecherin der Göttinger Agentur für Arbeit, Christen Gudd. Zum einen werde die vorgezogene Rente durch Altersteilzeit nicht mehr öffentlich gefördert. Zum anderen seien die Betriebe mit Neueinstellungen zurzeit „generell sehr zurückhaltend“. 

► Ein Beispiel für Beschäftigung der Generation 60plus: Bauleiter Hampe (71) kann es nicht lassen.

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