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Schatzsuche für eine saubere Umwelt

Geocaching-Sommerabenteuer der GEB Schatzsuche für eine saubere Umwelt

Freunde des Geocaching, der modernen Variante der Schnitzeljagd, können 2017 in Göttingen erneut auf ihre Kosten kommen. Zum dritten Mal veranstalten die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) das Geocaching-Sommerabenteuer. Das soll nicht nur Spaß machen, sondern auch für eine saubere Umwelt sensibilisieren.

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Quelle: r

Göttingen. Mit der Mitmachaktion förderten die GEB bürgerschaftliches Engagement für mehr Sauberkeit in der Stadt, erläutert GEB-Pressesprecherin Maja Heindorf. Außerdem könnten die Teilnehmer auf diese Weise spielerisch viel Wissenswertes über die Arbeit der Entsorgungsbetriebe erfahren. "Die Geocaching-Aktion reiht sich hervorragend in unsere Sauberkeitskampagne 'Jetzt bekommt der Müll `ne Abfuhr – Einfach gemeinsam!' ein“, so Heindorf.

Aber wie funktioniert das Ganze? Zwischen Montag, 10. Juli, und Sonntag, 8. Oktober, können sich Schatzsucher in Göttingen von insgesamt drei Startpunkten aus auf den Weg zu einem der drei Caches der GEB machen. Startpunkte sind der Fußweg vom Ritterplan zum Ernst-Honig-Wall am Deutschen Theater, der Kiosk am Kehr und der Fußweg Richtung Ausgang zum Schildweg im Cheltenhampark.

Wer korrekt die Instruktionen befolgt, Rätsel löst und Hinweise kombiniert, wird von einer Station zur nächsten und schließlich zum Schatz geleitet. „Eifrige Geocacher, die alle drei Schätze erfolgreich heben, können am jeweiligen Endpunkt eine Ziffer ermitteln. Neuheit in diesem Jahr ist der sogenannte Mystery-Cache, zu dem der aus den drei Ziffern zu ermittelnde Code letztendlich führt", erklärt Heindorf. Das Bergen des Mystery-Caches sei die Voraussetzung, um an dem Gewinnspiel mit attraktiven Preisen, die von lokalen Kooperationspartnern bereitgestellt werden, teilzunehmen.

"Geocaching und eine saubere Umwelt passen bestens zusammen", erklärt Heindorf. Auf der Suche nach Caches werde das Augenmerk ganz nebenbei auf die Sauberkeit des öffentlichen Raums gelenkt. Außerdem sollen sich die Teilnehmer der Aktion, wie in den vergangenen Jahren auch, ganz aktiv am Stadtputz beteiligen.

Nach dem Prinzip des „Cache-In-Trash-Out“ werden alle Schatzsucher bei Spielstart mit Müllbeuteln und Hygienehandschuhen ausgestattet, sodass sie auf ihrer Suche nach den Caches am Wegesrand liegenden Abfall einsammeln können. Magenta-Abfallkörbe werden den Startpunkt eines jeden Caches anzeigen.

Um an das Innere der Behälter und den darin befindlichen Hinweis für die nächste Station zu gelangen, muss zu Beginn ein Zahlencode geknackt werden. Ist ein Cache gefunden, können der aufgesammelte Müll und die Hygienehandschuhe einfach in einem öffentli­chen Abfallkorb entsorgt werden.

Weitere Informationen gibt es bei den GEB unter der Nummer 0551/4005400.   

Beim Geocaching wird mithilfe von GPS-Koordinaten nach zuvor an bestimmten Orten platzierten Gegenständen gesucht, den sogenannten Caches. Die Koordinaten führen entweder direkt zum Schatz oder zum Startpunkt mit mehreren Stationen. Der Cache ist meistens ein Behälter, der verschiedene Tauschgegenstände enthalten kann. In der Regel befindet sich darin ein Logbuch, in dem sich der Finder eintragen kann, bevor er den Schatz wieder zurück legt.

Von Maximilian Zech

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