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„Gewerbeauskunft-Zentrale“ schreibt jetzt Privatpersonen an

Das Kleingedruckte lesen „Gewerbeauskunft-Zentrale“ schreibt jetzt Privatpersonen an

Die „Gewerbeauskunft-Zentrale“, bei Verbraucherschützern und Polizei als dubioses Unternehmen bestens bekannt, wartet mit einer neuen Masche auf. Während die Firma bisher vorwiegend Gewerbetreibende oder Personen, die man für solche halten kann, anschrieb, nimmt das Unternehmen jetzt Privatpersonen aufs Korn.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Seit März verschickt die Firma Schreiben, in denen die Privatadresse der Empfänger als „Betriebsstätte“ gelistet ist. „Ergänzen oder korrigieren Sie bitte bei Annahme fehlende oder fehlerhafte Daten“, heißt es dort. Die Daten einschließlich Telefonnummer sind jedoch korrekt und entstammen offenbar dem üblichen, aber nicht verbotenen Adresshandel.

Wer nun das Kleingedruckte in dem offiziell aufgemachten Brief nicht liest und arglos unterschreibt, muss blechen: Der „Marketingbeitrag“ beträgt jährlich 569,06 Euro. Und das für zwei Jahre – also insgesamt 1138,12 Euro. Wenn nicht rechtzeitig gekündigt wird, verlängert sich der Vertrag automatisch. Gegenleistung: ein Eintrag in einem Internet-Register.

Hinter der „Gewerbeauskunft-Zentrale“ steckt die GWE-Wirtschaftsinformations GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Seit Jahren ist das Unternehmen einschlägig bekannt. Polizei und Verbraucherschützer warnen vor dem Angebot.

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